Acht Fragen zur Bundestagswahl

Herbert Sobierei: „Politik ist herzlos, linkslastig und deutschfeindlich“

Landkreis - Sieben Direktkandidaten stellen sich am Sonntag, 24. September, im Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land zur Bundestagswahl. Herbert Sobierei aus Großenkneten kandidiert für die Alternative für Deutschland (AfD).

Er ist 68 Jahre alt und beantwortet für unsere Zeitung ungewöhnliche Fragen. Die weiteren Kandidaten folgen in loser Reihenfolge.

Fast jeder hat eine Schwäche für Süßigkeiten. Welche Nascherei würden Sie sich nach einer erfolgreichen Wahl gönnen?

Marzipankuchen.

Welcher Punkt im Wahlprogramm Ihrer Partei liegt Ihnen besonders am Herzen? Warum?

Zurückdrängung der Leiharbeit. Die Leiharbeit verhindert im erheblichen Maße eine Planungssicherheit für junge Menschen und ist für eine Familienplanung kontraproduktiv.

Wenn Ihr Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler sollte Sie verkörpern?

George Clooney.

Mit welchem Prominenten würden Sie gern mal essen gehen und sich eine Stunde ungestört unterhalten?

Clint Eastwood.

Wer ist der besserer Kanzler? Merkel oder Schulz? Und warum?

Herbert Sobierei

Keiner von beiden. Weder Frau Merkel mit ihrer Mangelverwaltung noch Herr Schulz, der Verlegenheitskandidat der SPD, sind diesem Amt gewachsen.

Erzählen Sie bitte Ihren Lieblingswitz.

Vier Chirurgen unterhalten sich im Krankenhaus. Sagt der erste: Ich mag Buchhalter ganz gerne auf meinem OP-Tisch. Innen drin ist alles durchnummeriert. Meint der zweite: Nun ja, das ist aber nichts gegen Elektriker. Verschiedene Farbcodes leiten einen durch das Innere. Wirft der dritte ein: Mir sind Bibliothekare am liebsten, bei denen ist innen alles alphabetisch geordnet. Lacht der vierte: Nein, nein, mir sind Politiker am liebsten. Kein Herz, kein Hirn, keine Eier. Kopf und Arsch sind untereinander austauschbar, da kann wirklich nichts passieren.

Wie würden Sie unentschlossene Wähler von Ihnen und Ihrer Partei überzeugen?

Seit der Jahrtausendwende ist die Politik in Deutschland immer herzloser, unsozialer, linkslastiger und deutschfeindlicher geworden. Dieser Irrweg muss beendet und verlassen werden. Er muss wieder zurückkehren zu einer Solidargemeinschaft, weg von der Zweiklassengesellschaft.

Wenn Ihre Partei nicht zur Wahl stünde, welche Partei würden Sie dann wählen? Und warum?

Ich würde eine eigene Partei gründen, eine UDD (Unabhängige Deutsche Demokraten). Keine der etablierten Parteien hat eine Schnittmenge, die groß genug wäre, um sie anstelle der AfD zu wählen.

Der Überblick:

Alle Kandidaten im Wahlkreis 28 finden Sie hier.

Rubriklistenbild: © dpa

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