Trotz Mehrkosten

SPD pocht auf Gymnasium-Mensa in Wildeshausen

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Die geplanten Bauarbeiten am Gymnasium Wildeshausen stehen im Fokus der Kreispolitik.

Wildeshausen - Angesichts der Kostensteigerungen für den Neubau des Gymnasiums Wildeshausen bekräftigt die SPD-Kreistagsfraktion, dass sie keinesfalls auf die geplante Mensa verzichten will.

„Wir haben uns dafür gemeinsam mit den Schülern und anderen eingesetzt, um einen vernünftigen Ganztagsbetrieb zu ermöglichen. Deshalb werden wir uns gegen jede Überlegung sperren, auf eine Mensa aus wirtschaftlichen Gründen zu verzichten, wie es die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage für den Schulausschuss am 16. Oktober in Erwägung zieht“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Franz Duin (Wildeshausen) in einer Stellungnahme. 

Für die Sozialdemokraten im Kreistag hätten Investitionen in die Bildung absolute Vorfahrt. Wie berichtet, steigen die Kosten um rund 40 Prozent von 3,5 auf 4,88 Millionen Euro. Zum einen wegen eines Rechenfehlers, zum anderen wegen höherer Ausgaben für die Mensa-Technik als angenommen.

Bauen werde allgemein teurer, deshalb würden die Kosten nicht nur bei den Schulen steigen, ergänzt Fraktionskollege Axel Brammer (Kirchhatten). Unter dieser Entwicklung dürfe das geplante Schulbauprogramm aber nicht leiden. Das gelte für alle schulischen Bauplanungen, für die der Landkreis verantwortlich ist, beispielsweise auch für die Integrierte Gesamtschule (IGS) des Landkreises in Wardenburg.

Die allgemein steigenden Baukosten müsse der Landkreis berücksichtigen, sagt Werner Brakmann (Ganderkesee). Er fordert eine Finanzplanung, die diesen Effekt einbezieht, aber nicht zu Lasten der schulischen Bauplanungen geht. 

Damit machen die Sozialdemokraten deutlich, welche Grenzen sie der Kreisverwaltung für die „notwendigen Schlussfolgerungen“ bei der Fortschreibung der Schulbaumaßnahmen setzen werden, die im Beschlussvorschlag für den Schulausschuss angesprochen sind. „Es kann in dieser wichtigen Frage keinen Blankoscheck für die Kreisverwaltung geben“, bekräftigt Duin. „Dafür sind Investitionen in die Bildung zu wichtig.“

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