Noch kein neuer Pächter

Planung für neuen Notausgang im Ratskeller wird konkreter

Der Notausstieg ist vom Marktplatz aus kaum zu sehen, so soll es auch mit der Tür sein.
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Der Notausstieg ist vom Marktplatz aus kaum zu sehen, so soll es auch mit der Tür sein.

Die Pläne für einen neuen Notausgang im Wildeshauser Ratskeller werden zwar konkreter. Aber wann die Maßnahme umgesetzt wird, ist noch unklar.

Wann erhält der Ratskeller in Wildeshausen seinen zweiten Notausgang und wer übernimmt das Restaurant im Herzen der Stadt Wildeshausen als Gastronom? Derzeit können beide Fragen noch nicht abschließend beantwortet werden. Klar ist, dass die Abstimmung mit dem Denkmalschutz darüber erfolgt ist, dort, wo derzeit ein Notausstieg ist, eine Tür in die Fassade einzufügen. „Wir haben ein optimales Ergebnis erzielt“, so Kreis-Denkmalschützer Stefan Effenberger. „Das sieht dann so aus, als ob es dort hingehört.“

Die Pläne der Stadt sehen vor, eine Tür ins Mauerwerk zu setzen, die vom Marktplatz kaum zu sehen ist, weil sie aus dem Keller nach oben führt und die Fläche um das Rathaus dort durch eine niedrige Mauer abgesetzt ist. Auch im Inneren soll es eine Lösung geben, die dem Denkmalschutz gefällt. „Es muss ja Leben in der Bude sein“, umreißt Effenberger die Notwendigkeit, einen Kompromiss zwischen Denkmalschutz und wirtschaftlicher Gastronomie zu finden.

Nordmann ist in engem Austausch mit der Stadt

„Wir sind im engen und guten Austausch mit der Stadt“, sagt Roland Damme, Geschäftsführer des Ratskeller-Pächters Nordmann Getränke. Ihm wäre es am liebsten, wenn der Umbau im Frühjahr erfolgt, nachdem Unterpächter Robil Uyar das Lokal abgegeben hat. Möglicherweise geht dieser Wunsch in Erfüllung, denn über den kostspieligen Umbau im Rathaus müssen zunächst der Fachausschuss sowie der Verwaltungsausschuss beraten. Da sich die konstituierende Ratssitzung und somit die Besetzung der Ausschüsse wegen einer Panne verzögert haben, ist eine Beratung frühestens im Dezember möglich. Danach müssen die umfangreichen Arbeiten zudem ausgeschrieben und an eine Spezialfirma vergeben werden, die höchstwahrscheinlich nicht vor dem neuen Jahr aktiv werden kann.

Wer neuer Pächter im Ratskeller wird, ist noch unklar. Uyars Pachtvertrag läuft noch bis Ende März. Laut Damme hat es schon Gespräche mit Bewerbern gegeben, aber der Richtige ist wohl noch nicht dabei. „Das gastronomische Angebot muss zum Ambiente passen“, sagt der Geschäftsführer von Nordmann. Wegen der schwierigen Lage der Gastronomie – unter anderem durch die Corona-Pandemie – seien sicherlich einige Restaurantbetreiber zögerlich, neue Projekte zu starten. „Es fehlt oft ja auch am Personal“, so Damme. Ziel sei es, den Ratskeller zum Gildefest in 200 Tagen mit einem neuen Pächter zu eröffnen.

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