Plan für Kurvenentschärfung vor dem Schwimmbad/ Torflinse kein Problem?

Politik und Feuerwehr schlagen den richtigen Bogen

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Bis kurz vor den Baum könnte die Kurve ausgeweitet werden, um bessere Sichtbeziehungen zu ermöglichen.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Vier Planungsvarianten hat die Wildeshauser Stadtverwaltung entwickelt, um die Kurve der Krandelstraße vor dem Schwimmbad zu entschärfen. Bei einem kurzfristig vereinbarten Treffen von Politik und Feuerwehr einigten sich die Beteiligten auf eine fünfte Variante, bei der nicht mal Bäume gefällt werden müssten.

Die Vorschläge der Verwaltung sehen vor, entweder Bäume zu fällen oder zu versetzen oder den Parkplatz vor dem Bad neu zu gestalten. Rund fünf bis sechs Mal im Jahr muss die Feuerwehr bei einem Einsatz in Richtung Schwimmbad fahren, um schneller eingreifen zu können.

Die Kurve ist jedoch bislang so eng und schlecht einsehbar, dass ein Begegnungsverkehr nur unter großer Unfallgefahr möglich ist. Die benachbarten Grundstückseigentümer wollen kein Land verkaufen, sodass es zu einer Lösung auf städtischen Flächen kommen muss.

Die Einigung zwischen Ortsbrandmeister Hermann Cordes und seinem Stellvertreter Conrad Kramer sowie den Politikern Hartmut Frerichs (SPD), Lars Menke (CDU), Manfred Rebensburg (Grüne) und Wolfgang Sasse kam schnell zustande und scheint praktikabel. Etwa von der Ausfahrt des Wohnbilstellplatzes soll die Straße in Richtung Schwimmbad deutlich ausgeweitet und mit einem Mehrzweckstreifen für Kraftfahrzeuge und Radfahrer sowie Fußgänger versehen werden. Die Kurve wird dann näher ans Bad herangezogen, sodass der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges einen guten Einblick in den Bereich hat und nach rechts genügend Ausweichraum bleibt. Schließlich schwenkt die Fahrbahn vor den Bäumen wieder auf den alten Verlauf.

„Eine gute Lösung“, fanden Cordes und Kramer. „Und offenbar auch kostengünstig“, meinten die Politiker.

Relativ kostengünstig wird wohl auch die Torflinse unter der geplanten Erweiterung des Feuerwehrhauses auf der Pagenmarsch (wir berichteten). „Mit einer starken Bewehrung ist das dort tragfähig“, so Frerichs. Die gutachterliche Einschätzung steht jedoch noch aus.

Unklar ist zudem die Einfahrsituation für die Fahrzeuge der Feuerwehrkameraden und eventuell später der Rettungszentrums-Mitarbeiter. Bislang soll es von der Krandelstraße kommend rechts von einem Wall die Einfahrt zum Rettungszentrum geben und links davon zum Feuerwehrhaus.

Die Politiker möchten jedoch klären, ob nicht vielleicht eine teilweise gemeinsame Zufahrt möglich ist. „Dann könnten wir den Wall weiter an die Bebauung schieben“, so Sasse. „Dadurch würden wir Platz gewinnen.“

Alle Politiker mahnten an, dass endlich Konzepte und Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen auf den Tisch müssen. Denn bislang ist noch vorgesehen, den ersten Spatenstich in diesem Jahr vorzunehmen.

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