Piepsender Besuch

Vier Küken gehören zum „Knaggerei“-Projekt „Pflanzen und Wachsen“

Drei gelbe und ein schwarzes Küken präsentierten Jule, Lias, Kimberley und Jann (v.l.). - Foto: Dejo.
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Drei gelbe und ein schwarzes Küken präsentierten Jule, Lias, Kimberley und Jann (v.l.).

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Piepsende Besucher mit flauschigem „Kleid“ hatten die Mädchen und Jungen des Kindergartens „Knaggerei“ in Wildeshausen am Dienstag. Birgit Gier, die Mutter von Jule (6), die ebenfalls den Kindergarten besucht, stellte vier kleine Küken vor, die erst ein paar Tage alt waren.

Und das hatte seinen guten Grund: Der Zwerghuhn-Nachwuchs gehört zum Projekt „Pflanzen und Wachsen“, das erfolgreich im Kindergarten gruppenübergreifend läuft. „Sicherlich sind Projekte nichts Neues, aber bei uns läuft es seit Jahresanfang und jetzt noch bis in den Herbst. Und die Kinder sind mit Eifer bei der Sache“, so Kindergartenleiterin Monika Schäfer.

Mit Beginn des Projektes, in dem es um das Anpflanzen und Züchten von verschiedenen Gemüse- und Blumensorte ging, hatte Jule die Idee, auch Küken groß zu ziehen. „Meine Eltern haben zu Hause einige Zwerghühner“, hatte sie stolz verkündet. „Natürlich haben wir auch diese Idee gerne aufgegriffen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass wir die Küken oder sie uns besuchen“, betonte Schäfer.

Dann hatte es einige Zeit gedauert, bis Eier zum Ausbrüten zur Verfügung standen. „Wir hatten zehn Eier, die aber im Brutkasten ausgebrütet werden mussten, weil die Henne das nicht gemacht hat. Ein Küken hat die Glucke sogar totgemacht“, erzählte Jule.

Eier ständig mit Wasser besprüht

„Aber das kann schon mal passieren.“ Nicht ohne Stolz verkündete sie weiter, dass sie 21 Tage lang immer morgens und abends die Eier mit etwas Wasser besprühen musste. „Sie müssen eine gewisse Feuchtigkeit und eine Temperatur von 36 Grad haben, sonst schlüpfen die Küken nicht“, so Birgit Gier. Am Ende seien vier von zehn Hühnchen geschlüpft.

Sehr lange konnten die flauschigen Tierchen nicht im Kindergarten bleiben, sie mussten wieder unter die Wärmelampe im heimischen Stall. „Ja“, sagte Jule, „das Huhn, das die Eier gelegt hat, will die Kleinen nicht. Darum müssen sie unter der Lampe liegen. Überaus interessiert zeigten sich die anderen Kinder an den Gästen. 

„Die haben aber sehr kleine Flügel. Wachsen die noch?“, fragte Jann (5). Ihn konnte Gier beruhigen: „Natürlich, in ein paar Wochen kannst du schon sehen, dass sie ein ganzes Stück größer geworden sind.“ Mein Bruder und meine Eltern füttern sie ja jeden Tag mit Hafergrütze. Die ist sehr gesund für die Küken“, fügte Jule an.

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