Wechsel zu den Offizieren

Philipp Hogeback ist neuer Schaffer

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Das neue Schafferpaar Birte und Philipp Hogeback wurde auf dem Rathausbalkon bejubelt.

Wildeshausen – Die Mitarbeiter des Wildeshauser Stadthauses können bald einen ganz speziellen Gildeclub aufmachen: Neben General Jens Kuraschinski und dem König von 2010, Lutz Ertelt, ist nun auch der Schaffer des Jahres 2019 der Wildeshauser Schützengilde am Marktplatz beschäftigt.

Um Mitternacht traten Philipp und Birte Hogeback viel umjubelt auf den Rathausbalkon und wurden von Kuraschinski feierlich in ihr Amt eingeführt. Dazu mussten sie zu den Klängen des Wildeshauser Liedes den Schaffertrunk zu sich nehmen und geloben, sich voll und ganz in den Dienst der Schützengilde zu stellen.

Das allerdings ist für das Schafferpaar nichts Neues, weil es seit Jahren in die traditionelle Bürgergemeinschaft eingebunden ist. Philipp Hogeback ist seit 2004 Mitglied der Gilde, seit 2006 in der Wachkompanie aktiv und seit 2011 Protokollführer der Gilde. Somit kennen die beiden die Abläufe ganz genau und haben das Glück, das Geschehen nun aus einer neuen Perspektive wahrnehmen zu können.

Ehepaar Hogeback arbeitet bei der Stadtverwaltung

Philipp Hogeback ist 32 Jahre alt und wuchs in Steinloge auf, seine Frau Birte ist 40 Jahre alt und kommt aus Sage. Beide sind in der Stadtverwaltung tätig, Philipp ist im Fachbereich Soziales aktiv, Birte ist unter anderem Kulturbeauftragte.

Die beiden haben im Dezember 2017 geheiratet. Sie feierten damals schon mit dem Offizierskorps und der Wachkompanie. Die Mitgliedschaft in der Wachkompanie hat ohnehin Tradition in der Familie Hogeback. Vater Ludger ist dort seit Jahrzehnten Mitglied.

Um 22.15 Uhr hatten die Wahlmänner im Rathaus ihre Entscheidung getroffen. Sie verließen die Innenstadt mit dem Bus in Richtung Westen. Diesmal waren deutlich mehr Wachemitglieder dabei. „Philipp ist ja einer von uns“, so Gilderichter Otto Böttcher.

Wache stand vor dem Eingang

Vor dem Haus der Hogebacks an der Lupinenstraße hatte die Wache bereits Position bezogen, als die Trommler zusammen mit den Wahlmännern, dem Gildegericht sowie den Hauptmann der Wache, Detlev Hohn, vor der Tür eintrafen.

Das Paar sagte deutlich „Ja“

Hohn fragte das Paar, ob es die Wahl annehmen möchte, und erhielt ein deutliches „Ja“. Im verdunkelten Taxi ging es für die Schaffer kurz vor Mitternacht in die Innenstadt, denn bis zur feierlichen Verkündung musste ja alles geheim bleiben.

In dem Moment, als das Paar vorgestellt wurde, gab es viel Beifall. Nach Meinung einiger Beobachter hat die Schützengilde eine gute Wahl für ihren Offiziersnachwuchs getroffen.

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