Pagenmarsch: Arbeiten gehen voran

Pfähle sind schon im Baugrund

143 Bohrpfähle wurden in den Boden versenkt.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Das ging jetzt ganz schnell: Am Montagabend wurden die Sondierungsarbeiten in der Pagenmarsch abgeschlossen, mit denen eventuelle Kampfmittel im Boden gefunden werden sollten, bevor der Feuerwehrhaus-Bau beginnt. Es wurde nichts aufgespürt, sodass das Baufeld freigegeben wurde. Schon in der Nacht rückte die Firma Jacbo Pfahlgründungen aus Schüttorf mit schwerem Gerät an, um den Feuerwehrbau vorzubereiten.

In den frühen Morgenstunden wurden die schweren Teile installiert und begann die Arbeit. Wie berichtet, war diese Maßnahme unbedingt erforderlich, weil unter der sanierten Fläche Torfbänder gefunden wurden, die die Stabilität des zukünftigen Feuerwehrhauses gefährden könnten. Die Gründung mit 143 Teilverdrängungsbohrpfählen kostet etwa 100. 000 Euro mehr, als die ursprünglich geplante Flachgründung. Sie war aber beschlossen worden, nachdem die Ingenieurgesellschaft Roxeler Anfang des Jahres eine Baugrunderkundung bis zu einer Tiefe von 15 Metern durchgeführt hatte.

Weil die Stadt mit der Errichtung des Feuerwehrhauses durch die Kampfmittelsuche weiter in Verzug geraten war, rückte die Pfahlgründungsfirma extrem schnell an. Die Pfähle, die nun im Boden stecken, sind zehn Meter lang und haben einen Durchmesser von 45 Zentimetern. Sie sind mit Moniereisen versehen und mit Beton verfüllt. Die Aushärtung dauert zwei Wochen. Am Mittwochabend konnte nun schon Vollzug gemeldet werden: Alle Bohrpfähle sind im Boden, die schweren Geräte sollten in der Nacht abgezogen werden. Das ist auch gut so, denn am Donnerstagabend wird sich der Verwaltungsausschuss mit den Vergaben für die ersten Bauarbeiten befassen. Es waren Rohbau-, Estrich- und Putzarbeiten ausgeschrieben worden. Das Volumen liegt bei knapp 740. 000 Euro.

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