„Petri Heil” auf der Burgwiese/Kinder versuchen sich als Angler

Knut holt einen dicken Aal aus dem See

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Nicht ohne Stolz präsentierten die Nachwuchs-Angler am See ihre Fänge: Fokke und Nane Rüdebusch, Theis Pieper, Laurence Reineberg, Max Winnemöller, Knut Halves (von links).

Wildeshausen - Von Christin Rollié. Der Fischereiverein Wildeshausen hatte am Sonnnabend zum zweiten Termin der beliebten Ferienpass-Aktion „Angeln unter Aufsicht” eingeladen. Insgesamt 30 Kinder verteilt auf die beiden Aktionstage standen trotz Ferien früh auf, um dabei zu sein.

Seit etwa zehn Jahren veranstaltet der Fischereiverein diese Ferienpassaktion „Angeln unter Aufsicht” am Wildeshauser Burgbergsee. Aufgrund des hohen Interesses der Kinder zwischen zehn und 16 Jahren wurden in diesem Jahr erstmals zwei Veranstaltungen angeboten. „Wir möchten gerne allen Kinder die Möglichkeit bieten, mit zu machen und haben den ersten Termin an den Anfang und den zweiten ans Ende der Ferien gelegt, damit auch die Kinder, die verreist waren, noch teilnehmen können”, so Christian Buck.

Um 8 Uhr empfingen die Angel-Experten ihre Schüler, um diese vorab mit den Regeln im richtigen Umgang mit den Fischen bekannt zu machen. „Die Fische sind Lebewesen und müssen gut behandelt werden. Tierschutz ist uns sehr wichtig” so Roger Knoblauch, einer der drei Jugendwarte des Vereins. Geangelte Fische die zu klein zum Essen seien, würden entsprechend dieser Regeln dann auch mit nassen Kinderhänden zurück in den See geworfen.

Wer mutig war, durfte die Köder in Form von Würmern und Maden selber auf den Haken spießen und mit viel Geschick sowie dem richtigen Schwung die Angel auswerfen. Dann hieß es warten, bis ein Fisch anbeißt. Und es bissen einige Fische in die ausgeworfenen Köder. Knut Halves zum Beispiel holte einen dicken Aal aus dem See, Theis Pieper und Laurence Reineberg hatten einen dicken Karpfen an der Angel.

Damit die Fische nicht leiden mussten, wurden das Entfernen des Hakens, die Betäubung und das Abstechen der Fische dann aber doch von den Experten vorgenommen, obwohl so mancher Junior-Angler keine Scheu zeigte, selber Hand anzulegen.

Der Burgbergsee, der ein Pachtgewässer des Fischereivereins Wildeshausen ist, hat neben Aalen und Karpfen zahlreiche Weißfisch- Arten zu bieten, die bei diversen Veranstaltungen des Vereins wie „Raubfisch angeln“, „Angeln für Mädchen“ oder Jugendgruppen-Angeln gefischt werden können.

Dass zum Angeln mehr als nur eine Angel, Schnur und Köder gehören, lernten die Kinder auch. So erfuhren sie, dass die Vorbereitung auf die Fischerprüfung sechs Wochen dauert. Zweimal wöchentlich lernen die angehenden Petrijünger alles über Fische, Gesetze, Gewässer und Geräte. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt zehn Jahre.

Die Fische, die an den Haken zappelten, durften von den Kindern mit nach Hause genommen werden. „Ich hoffe, dass Oma noch weiß wie man die Fische ausnimmt und richtig zubereitet”, meinte Ina Rüdebusch, die mit den Fängen ihrer Kinder Fokke und Nane das Abendessen plante.

Für das leibliche Wohl der großen und kleinen Angler war zum Abschluss gesorgt. Bei Würstchen und Getränken wurden einige Weißheiten und Anekdoten ausgetauscht.

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