Peter Merk stellt seinen Bildband „Das Oldenburger Land von oben“ vor/Zehn Stunden mit Motorsegler in der Luft

„So bauen wir Südoldenburger eben unseren Rost an“

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Bildband vorgestellt:: Peter Merk, Karl-Heinz Hartjens, Markus Holzhauer (Sutton-Verlag) und Peter Gebhardt (Gilde-Buchhandlung, von links).

Wildeshausen - Rund 220 Luftbilder, Auflage 3000 Stück, Kosten 24,99 Euro. Das ist in kurzen Worten der Bildband „Das Oldenburger Land von oben“ von Peter Merk, der jetzt im Sutton-Verlag erschienen ist.

Aber dieser Bildband, der gestern offiziell in der Wildeshauser Gilde-Buchhandlung vorgestellt wurde, ist mehr wert als nur ein paar Fakten. Denn er nimmt die Menschen mit auf eine Reise durch die Region, zeigt beeindruckend Objekte und Landstriche aus der Vogelperspektive.

Ob Wilhelmshaven und Wildeshausen, Schortens und Sande, Jever und Harpstedt, um nur einige Gebiete zu nennen, fast jeder Ort der Region findet sich praktisch in diesem 164 Seiten starken Buch wieder – mit gestochen scharfen Aufnahmen.

Rund zehn Stunden war der Diepholzer Merk mit seinem Fliegerkollegen Karl-Heinz Hartjens aus Lohne für den Bildband in drei Flügen mit dem Motorsegler SF 25C in der Luft. Zuvor haben wir uns natürlich exakt die Routen ausgearbeitet“, erzählt Merk. Mit dem Motorsegler könnten sie deutlich langsamer fliegen als mit einem „normalen“ Motorflieger. „Nicht selten habe ich von Peter scherzhaft den Spruch ,halt mal eben an‘ gehört“, betonte Hartjens.

Gemacht hat er die Aufnahmen mit einer Canon „EOS 400D“ mit einem 18-85-Millimeter-Objektiv bei 200 ISO.

„Ich habe rund 1500 Fotos gemacht. Immer wieder habe ich Dinge entdeckt, die ich noch nicht kannte“, erzählt Merk. Unter anderem die Wildeshauser Alexanderkirche und das Pestruper Gräberfeld: „Karl-Heinz hat mich auf diese historischen Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Überaus beeindruckend sei auch die Landschaft von Langförden (Seite 42) gewesen: „Dort sind mir bräunliche Flächen aufgefallen. Karl-Heinz hat dann berichtet, dass dort die Südoldenburger ihren Rost anbauen.“

Tatsächlich aber handelt es sich um große Tagetes-Felder. „Eigentlich dienen die Felder dem Erdbeeranbau. Die Blumen werden als Zwischenfrucht angesät. Und zwar zur Nematodenbekämpfung“, erklärt Merk im Bildband diese Aufnahme. „Die Texte zu den Aufnahmen zu schreiben, war für mich das Schlimmste. Schwierig war es aber auch, von 1500 Fotos gut 200 auszuwählen“, erzählt Merk. Aber er sei sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben, um dem Leser Interessantes zu bieten.

jd

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