Stadtkonferenz regt Ansiedlung an 

Perspektiven für Wildeshausen durch Hochschulstandort?

Auf dem Weg in die Zukunft: Im Rahmen von Stadtkonferenzen wird über „Wildeshausen 2030“ diskutiert.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Mehr Wohnraum durch Schließung von Baulücken in der Innenstadt schaffen und die Ansiedlung einer Hochschule in der Kreisstadt anstreben. Das sind Perspektiven für die Entwicklung im Rahmen des Konzepts „Wildeshausen 2030“. Über erste Ergebnisse der Stadtkonferenz zu verschiedenen Themenschwerpunkten berichten wir in den kommenden Wochen, denn bis zum 31. Juli gibt es die Möglichkeit, eigene Anregungen, Wünsche und Ideen an die Stadt Wildeshausen zu senden.

Der erste Themenstand beschäftigte sich mit dem Aspekt Wohnen und Bildung. Die rund 80 Teilnehmer an der ersten Stadtkonferenz konnten mithilfe von farbigen Klebepunkten deutlich machen, wo sie in Zukunft die Schwerpunkte für die Entwicklung der Kreisstadt sehen. Dabei wurde deutlich, dass die Bürger das Wachstum Wildeshausens auf 21.000 Einwohner sehr wichtig finden. In diesem Zusammenhang, so ergab die Befragung, ist es sehr bedeutsam, hochwertigen und auch preiswerten Wohnraum bereitzustellen. Dieser, so das Votum, solle maßgeblich in Mehrfamilienhäusern angeboten werden. In Zukunft soll die Nachverdichtung in innenstadtnaher Lage und in rückwärtigen Bereichen eine große Rolle spielen. Angeregt wurde, mithilfe eines Mietspiegels den Wohnungsmarkt zu beobachten.

Wichtige Zielsetzung soll es sein, neben preiswertem sowie hochwertigem Wohnraum Bereiche für inklusives Wohnen zu schaffen. Ein Dorn im Auge der Bürger ist der Zustand des Bereiches rund um die Hermann-Ehlers-Straße. Dieser soll entmüllt und überarbeitet werden, sodass dort die Zahl der heruntergekommenen Wohnungen vermindert wird.

Ansiedlung als Teil der BBS?

Das Thema „Wohnen in Wildeshausen“ hat viel mit guten Arbeitsplätzen und einem attraktiven Bildungsangebot zu tun. Ein Ergebnis der ersten Stadtkonferenz lautet: Das breite Spektrum an Bildungseinrichtungen sollte durch eine Hochschule oder eine Außenstelle einer Hochschule, gegebenenfalls am Standort der Berufsbildenden Schulen, ergänzt werden. Es wird angeregt, wegen der Veränderung der Bevölkerungsstruktur, des demografischen Wandels sowie einer möglichen Ansiedlung einer Hochschule zielgruppenorientierten Wohnraum anzubieten. Generell soll attraktiver und preiswerter Wohnraum für Studenten zur Verfügung gestellt werden.

Eine wesentliche Forderung, was die Bildung betrifft, hat allerdings weniger mit „Wildeshausen 2030“ zu tun als mit Wildeshausen in der Gegenwart. „An den vorhandenen Schulstandorten herrscht Sanierungsstau. Es fehlen Räume. Außerdem ist die Ausstattung der Schulen im Bereich neue Medien nicht mehr zeitgerecht.“ Um den Bildungsstandort attraktiv zu halten, bestehe sofortiger Handlungsbedarf, stellten die Teilnehmer der Stadtkonferenz fest.

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