ZDF-Fernsehgottesdienst am 26. August

Pastor wirbt mit Liebesschloss für Wildeshauser Traukirche

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Pastor Markus Löwe mit Liebesschloss: Für den 26. August ist ein Gottesdienst zum Thema „Wagnis Liebe“ geplant.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Wildeshauser Pastoren Markus Löwe und Lars Löwensen genießen noch ihren Urlaub. Doch per Videobotschaft wirbt Löwe schon jetzt mit einem Liebesschloss für den großen ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag, 26. August, in der Alexanderkirche.

„Kann man damit Liebe ausdrücken?“, fragt Löwe in die Kamera und verweist auf Paare, die das Schloss an einem Gerüst an der Hunte befestigen und dann den Schlüssel als Symbol der ewig haltenden Zuneigung in den Fluss werfen. „Andere gehen ins Standesamt, um zu heiraten“, heißt es weiter. „Und wiederum andere kommen zu uns in die Alexanderkirche.“

Das Gotteshaus ist eine Traukirche. Es gibt so viel Bewerber, dass die Pastoren ganz gezielt nur diejenigen verheiraten, die einen unmittelbaren Bezug zu Wildeshausen haben. Die Alexanderkirche wird aber auch immer mehr zu einer Fernsehkirche, denn in wenigen Wochen wird der dritte Gottesdienst aus dem sakralen Gebäude im ZDF übertragen. „Wagnis Liebe“ heißt das Thema, zudem auch das Schafferpaar Fabian und Andrea Reinke sowie Ursula und Rolf-Lothar Klawonn sprechen werden.

Die Premiere der Fernsehgottesdienste war im August 2013. Damals ging es in der ersten Übertragung um das Thema „Macht und Herrlichkeit“ und danach unter dem Motto „Unterwegs zwischen Staub und Sternen“ um das Pilgern.

Elke Rudloff im Gespräch mit Andrea Reinke, Ursula sowie Rolf-Lothar Klawonn und Fabian Reinke (v.l.) - Foto: Löwe

„Das ist damals rundum gut gelaufen“, erinnert sich Elke Rudloff, Sendebeauftragte der evangelischen Kirche Deutschland, gerne an die Tage in der Wittekindstadt. Die Alexanderkirche sei exzellent für Fernsehübertragungen geeignet. Sie habe einen großen Mittelgang und Atmosphäre. „Zudem brauchen wir Leute mit guter Ausstrahlung“, sagt Rudloff mit Blick auf die Pastoren Löwe und Löwensen. „Sie können die Aufregung einer Liveübertragung gut bewältigen.“

Nur 20 Gemeinden aus Deutschland sind in einem Pool der Kirche, weil sie sich bestens für Filmaufnahmen eignen. „Dazu kommen dann ständig neue Gemeinden, die wir ausprobieren“, so Rudloff. Sie weiß, dass die Sendungen für die Beteiligten immer ein „großer Kraftakt“ sind. Darum haben die Gottesdienste in der Regel eine Vorlaufzeit von einem Jahr. Auch deshalb, weil die ZDF-Übertragungen bundesweit ausgestrahlt werden. „Jedes Projekt wird aus diesem Grund vom Rat der evangelischen Kirche Deutschland sehr genau geprüft. Ganz wichtig ist, dass eine gute Geschichte erzählt wird, die für viele Menschen eine Bedeutung hat“, so Rudloff. Die Wildeshauser Pastoren und die weiteren Beteiligten hatten bereits ein Kameratraining. In diesem Rahmen wurde auch die Videobotschaft von Löwe aufgenommen.

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