Partnerschaftskomitee besucht Freunde in Evron

„Ein beeindruckender Blick auf den Ärmelkanal“

Gemeinsam mit den französischen Freunden ging es mit zwei Bussen am Sonnabend an die bretonische Küste.

Wildeshausen - Er hat schon eine langjährige Tradition, der Osterbesuch in der französischen Partnerstadt Evron. Auch jetzt war es wieder soweit: Am Gründonnerstag machten sich 31 Wildeshauser mit dem Bus auf den Weg nach Frankreich, um die Freunde zu besuchen. Organisiert wurde die Tour einmal mehr vom Partnerschaftskomitee Evron-Wildeshausen mit der Vorsitzenden Elke Korinke.

„Wir waren eine bunt gemischte Gruppe im Alter zwischen neun und 75 Jahren. Und alle waren bei bestem Wetter sehr gute Laune und freuten sich, die Freunde wiederzusehen“, so Korinke. Dieser Besuch erfolgt im jährlichen Wechsel mit den Franzosen. „Es waren aber auch Mitfahrer dabei, die erstmals nach Evron fuhren, um neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen“, sagt die Vorsitzende.

Ein Zwischenstopp wurde in Paris eingelegt, wo die Möglichkeit bestand, in kleinen Gruppen Teile der Stadt zu erkunden. „Eines der Ziele war natürlich der Eiffelturm. Da auch das Wetter hervorragend mitgespielt hat, war der Gute-Laune-Faktor umso größer“, berichtet Korinke. Am frühen Nachmittag ging es schließlich weiter in die Partnerstadt, die nach gut drei Stunden erreicht war. „Pünktlich um 17.30 Uhr traf der Bus in Evron ein, wo es nach der Quartierverteilung in Gastfamilien direkt zum Stadtempfang ins Rathaus ging. Nach dieser langen Anreise war ein gemütlicher Abend in den Gastfamilien geplant“, so Korinke. Die Wiedersehensfreude sei riesig gewesen: „Viele Wildeshauser haben schon ihre festen Familien, in denen sie untergebracht werden. Das regeln sie im Vorfeld schon alles alleine.“

„Das war wieder ein wirklich tolles Erlebnis“

Für den Karsamstag stand ein gemeinsamer Ausflug an die bretonische Küste auf dem Programm, wo die Städte Dinan und St. Malo besucht werden sollten. Bereits um 7.30 Uhr machten sich die Gäste und Gastgeber mit zwei Bussen auf den etwa 180 Kilometer langen Weg. „Auch das war wieder ein wirklich tolles Erlebnis“, so Korinke. Bei Sonnenschein standen Stadtführungen und ein gemeinsames Picknick auf dem Plan: „Dann hatte jeder genügend Zeit, etwas auf eigene Faust zu unternehmen. Wir haben einen schönen Tag an der Küste verbracht.“ Überaus beeindruckend sei der Blick von der Stadtmauer in St. Malo auf den Ärmelkanal gewesen: „Bei herrlichem Sonnenschein hatten wir einen tollen Weitblick.“ Der Abend wurde dann in den Familien verbracht, sodass genügend Zeit zum Austausch bestand.

Nachdem auch der Sonntag privat organisiert wurde, stand am Abend ein gemeinsames Abendessen im 20 Kilometer entfernten Vaiges auf dem Programm.

„Am Montagmorgen hieß es dann leider schon wieder Abschied zu nehmen und in Richtung Heimat zu starten“, betont Korinke. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hätten sich die Freunde getrennt: „Das weinende aufgrund des Abschieds und das lachende in Vorfreude auf unser Treffen in 2018. Dann kommen die Evroner in die Kreisstadt. Wir werden schon bald in die Vorplanungen eintreten.“ 

 jd

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