Projekt kostet 120 000 Euro / Toilette wird später aufgestellt / Zwei Busparkplätze und 28 Autostellflächen

Parkplatz am Pestruper Gräberfeld wieder befahrbar

Mit den letzten Arbeitsgeräten auf dem Parkplatz: Jens Kuraschinski, Norbert Hamann und Manred Meyer (v.l.). Foto: dr

Wildeshausen – Pünktlich zum Pfingstfest hat die Stadt Wildeshausen den Parkplatz am Pestruper Gräberfeld für die Öffentlichkeit freigegeben. Damit kann eine Akte weitgehend geschlossen werden, die vor rund zehn Jahren von der damaligen CDU-Ratsfrau Christa Plate per Antrag an den Wildeshauser Stadtrat geöffnet wurde. Sie hatte gefordert, in dem Bereich eine öffentliche Toilettenanlage für die Besucher des Gräberfeldes zu installieren.

Zwar ist der Parkplatz jetzt freigegeben, auf die Toilette müssen die Besucher jedoch noch ein wenig warten. „Die wird demnächst aufgestellt“, kündigte Baudezernent Manfred Meyer im Rahmen eines Ortstermins mit Bürgermeister Jens Kurschinski und Norbert Hamann von der „Lokalen Aktionsgemeinschaft Wildeshauser Geest“ an, die 44 000 Euro aus dem „Leader“-Programm zur ursprünglich mit 90 000 Euro veranschlagten Maßnahme dazugegeben hat.

Zunächst war nach Angaben von Meyer die Installation einer Komposttoilette angedacht gewesen. Als praktischere Alternative wird aber nun ein Dixi-Klo aufgestellt, das mit drei Holzwänden eingekleidet wird. „Das können wir dann regelmäßig leeren lassen“, so Meyer, der zudem ankündigte, die Schutzhütte vom Rosengarten gut einsehbar auf den Parkplatz verlegen zu lassen. Dort habe es schon Probleme mit Drogendealern gegeben.

„Eigentlich wollten wir den Parkplatz schon früher freigeben“, erläuterte Kuraschinski mit Blick auf den Baubeginn am 4. Dezember. Es seien jedoch Schadstoffe im Boden gefunden worden, die eine eingehende Beprobung nötig gemacht hätten.

Laut Gutachten war die Konzentration mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen aber dann doch nicht so hoch wie befürchtet. Außerdem sei das Material im Boden gebunden, sodass die Fläche ein wenig höher mit einer Schottertragschicht versehen wurde, um das Grundwasser im Schutzgebiet nicht zu gefährden. Die Kosten erhöhten sich allerdings durch die Beprobung und den höheren Aufwand um 30 000 Euro.

Die 2 200 Quadratmeter große Fläche wurde mit Hochbordsteinen eingefasst. Im Bereich der Ein- und Ausfahrt gibt es eine Pflasterung, um die Landesstraße sauber zu halten. Es stehen Plätze für zwei Busse und 25 Autos zur Verfügung. Dazu kommen drei Behindertenparkplätze. Der Verkehr wird als Einbahnstraße geführt.  dr

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