Interview mit dem Kabarettisten

Pago Balke tritt in Wildeshausen auf: „Politisch, aber auch humorvoll“

Kennt Wildeshausen: Pago Balke.
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Kennt Wildeshausen: Pago Balke.

Bald tritt der Kabarettist Pago Balke mit dem „Zollhausboys“ in Wildeshausen auf. Im Interview verrät er, was er von der 2G-Regelung hält.

Der Kabarettist Pago Balke aus Riede (Landkreis Verden) tritt am Freitag, 12. November, ab 19.30 Uhr im Wildeshauser Rathaussaal mit den „Zollhausboys“ auf. Im Vorfeld berichtet er im Interview unter anderem, was er von der 2G-Regelung hält.

Herr Balke, die Auftritte von Ihnen solo oder mit den Zollhausboys in Wildeshausen sind ja oft ausverkauft. Haben Sie eigentlich einen Bezug zur Stadt oder ist es „nur“ ein weiterer Ort im Bremer Umland, wo sie auftreten? Wissen Sie eigentlich, wie oft Sie schon hier aufgetreten sind?

Oh, schwierig! Ich denke, so an die zwölfmal mit den verschiedensten Programmen: viel Satirisches, Kabarett, Chansons, Wilhelm Busch, Lesung und eben jetzt schon mit dem dritten Programm der „Zollhausboys“. Noch sind ein paar Plätze frei. Meine besondere Beziehung zu Wildeshausen ist, dass ich in frühen Zeiten mal eine Zeitlang in Amelhausen bei Dötlingen gewohnt habe. Eine schöne Zeit und ich mag die Umgebung von Wildeshausen sehr.

Wie fühlt es sich an, wieder auftreten zu dürfen? Wie haben Sie die Zeit emotional und wirtschaftlich überstanden, als das nicht ging?

Eine besorgte Frage, die ich oft höre und die ich nett finde. Ich persönlich bin ganz gut durchgekommen. Es war nur so ein Gefühl, wie plötzlich aus dem Beruf gefallen zu sein. Aber ich habe keine kleinen Kinder in einer engen Wohnung, sondern wohne geräumig auf dem Land mit Garten. Und ich habe auch Corona-Hilfen als Soloselbständiger erhalten.

In Wildeshausen werden Sie voraussichtlich einen vollen Saal ohne Abstand bespielen dürfen, da die 2G-Regelung gilt. Wie bewerten Sie das? Ist es richtig, nicht geimpften Menschen den Zugang zu verweigern?

Noch so eine schwierige Frage. Da alle die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen –und neuerdings sogar noch eine Bratwurst dazu bekommen –, finde ich, es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen, dann eine möglich Ansteckung oder eben auch Restriktionen in Kauf zu nehmen. Ich bin sogar für die baldige Einführung des Independence, ach nein des „Freedom-Days“.

Schildern Sie doch bitte in ein, zwei Sätzen, worauf sich die Zuschauer freuen können, wenn die „Zollhausboys“ mit ihrem dritten Programm nach Wildeshausen kommen.

Ein neues Programm mit gleicher Besetzung wie das zweite. Musikalisch vielleicht noch runder, mindestens so politisch, aber auch humorvoll. Und unsere Themen haben wir erweitert: Kann die Klimakrise auf eine Bühne fluten? Was sagt der „Deutsche in mir“? Aber natürlich spielen auch Themen wie Flucht und Heimat eine Rolle. Es gibt also wieder viel Spannendes, Bitteres und Witziges zu erleben. Wir freuen uns drauf.

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