Frostschäden am Giebel

Ostseite der Alexanderkirche in Wildeshausen wird saniert

Küster Wolfgang Jöllenbeck beim Mauerwerk.
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Küster Wolfgang Jöllenbeck beim Mauerwerk.

An der altehrwürdigen Alexanderkirche in Wildeshausen wird ordentlich gewerkelt. Die Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen werden.

Die Ostfassade der Alexanderkirche in Wildeshausen wird zurzeit saniert. Handwerker haben die Giebelsteine abgetragen und den Putz teilweise entfernt. Sehr zur Freude von Küster Wolfgang Jöllenbeck. Er hofft, dass die Arbeiten in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Das Gebäude gehört der Oldenburgischen Kirche, die rund 65 000 Euro investiert. Die Ostseite ist dafür seit einigen Wochen eingerüstet.

Frostschäden haben dem Giebelstein an der Ostseite der Alexanderkirche mächtig zugesetzt.

Dass dringend etwas gemacht werden muss, hatte Jöllenbeck schon vor zwei Jahren bemerkt, als sich Giebelsteine lösten. Deswegen war der Weg vom Bibelgarten zum „Alten Amtshaus“ auch mit Bauzäunen versperrt worden. Es dauerte allerdings eine Weile, bis die Kirche Haushaltsmittel für die Maßnahme zur Verfügung stellte.

Die beschädigten Steine wurden mittlerweile abgetragen.

Die Schäden seien durch Frost entstanden, meint der Küster. Der kalte Ostwind mache sich bemerkbar. Auch das Mauerwerk hat offenbar gelitten, sodass die Arbeiter hier im gleichen Zug tätig werden. Ähnlich sieht es beim Chorfenster aus, dessen Schutzverglasung ein paar Risse hat.

Die Kante ist zum Schutz vor der Witterung eingepackt.

Jöllenbeck hat große Teile des Fensters mit Sperrholzplatten abgedeckt, damit es nicht durch herunterfallende Steine beschädigt wird. Immer wieder werde er deswegen von Kirchgängern angesprochen, sagt der Küster. „Denen fällt auf, dass das Licht irgendwie anders aussieht“, berichtet er mit einem Lächeln.

Die Arbeiten gehen zurzeit gut voran. Die kaputten Steine sind abgetragen und die offen liegende Oberfläche wird durch Folie vor der Witterung geschützt. Allerdings gestaltet sich die Suche nach „neuen“ Backsteinen für den Giebel schwierig. Die sollen sich nämlich möglichst in das historische Erscheinungsbild des Gebäudes einpassen, also eben nicht neu, sondern historisch sein. Bekanntlich ist die Alexanderkirche wahrscheinlich das älteste sakrale Gebäude im Oldenburger Land und die einzige Basilika der Region.

Überhaupt seien die Giebelsteine fester gebrannt und widerstandsfähiger als die normalen Mauersteine, informiert Jöllenbeck. Eben damit möglichst keine Feuchtigkeit eindringt. Irgendwann siegt dann aber ja doch in der Regel die Witterung. Der Küster hofft, dass die neuen (alten) Giebelsteine die kommenden 50 Jahre überdauern.

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