„Omas und Opas Piep-Show“ durfte auch nicht fehlen

Erster Weihnachtsbasar der Holbeinschule

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Eine Riesenauswahl an Artikeln hatte der Basar zu bieten. Ein besonderer Blickfang waren die Palettendörfer.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Es war der erste Weihnachtsbasar, den die Wildeshauser Holbeinschule am Freitag auf die Beine gestellt hatte. Und der hatte es wahrlich in sich. Schüler und Lehrkräfte verwandelten die Schule in ein „Winterdorf“, in dem es viele schöne Dinge zu kaufen gab.

Es war noch nicht einmal 16 Uhr, da strömten schon die Gäste ins Gebäude, und der Ansturm auf die Waren begann. „Es ist schön, wenn eine solche Veranstaltung so gut angenommen wird“, betonte Schulleiterin Anja Lösch. Dann habe sich der ganze Einsatz auch gelohnt: „Schüler und Lehrkräfte waren einige Zeit dabei, um die Deko-Artikel herzustellen, die angeboten werden. Der komplette Erlös, auch die Spenden aus der Cafeteria, kommen dem Förderverein zugute und werden für die allgemeine Arbeit sowie für das Trommelprojekt verwendet.“ Einen großen Dank richtete sie an die Eltern: „Ohne deren stete Hilfe wäre es gar nicht möglich, so etwas auf die Beine zu stellen.“

Ein Gang durch die Räume machte dann schnell klar, dass Lösch nicht übertrieben hatte: Die Kinder hatten sich in der Tat voll ins Zeug gelegt, um hübsche Dinge zu fertigen. Da wurden Kerzen gezogen, Dinkelkissen genäht, Sterne aus Tüten gebastelt, Badekugeln erstellt und vieles mehr. Nicht zu vergessen die hausförmigen Kerzenständer, die in Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen zugesägt worden waren. Einen wahren Blickfang bildeten die Palettendörfer. Euro-Paletten wurden in der Mitte durchgesägt und beide Hälften dann so zugeschnitten, dass die Bretter aussahen wie Häuser. All das wurde mit kleinen Lichterketten beleuchtet.

„Omas und Opas Piep-Show“ brachte Besucher zum Schmunzeln

Schmunzeln mussten die Besucher immer wieder bei „Omas und Opas Piep-Show“. Dabei handelte es sich um kleine Baumscheiben mit Sitzholz und einem Meisenknödel daran. „Ich finde die Bezeichnung dieses Artikels echt lustig. Aber sie stimmt, die Vögel piepen ja schließlich“, so die Schulleiterin. Zu dem frühen Termin für einen solchen Basar sagte sie mit einem Augenzwinkern: „Wir wollten natürlich möglichst viel an den Mann oder die Frau bringen. Wenn wir früher sind als andere, decken sich die Leute eben bei uns mit Deko-Artikeln ein.“

Stolz zeigte der achtjährige Arian auf bunte Dosen, in denen Teelichte leuchteten: „Von denen habe ich einige gemacht. Wir haben mit Nagel und Hammer Löcher geschlagen und die Dosen mit Schwämmen bunt gemacht. Vorher haben wir sie aber mit Wasser gefüllt und eingefroren. Dann lassen sich besser die Löcher reinschlagen.“ Er hoffe, dass möglichst viele Dosen davon verkauft werden können.

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