Im Landkreis Oldenburg:

Sechs Jahreseinkommen für ein Doppelhaus

Reihenhäuser sind oft günstiger als Einfamilienhäuser. Dennoch muss auch dafür einiges ausgegeben werden.
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Reihenhäuser sind oft günstiger als Einfamilienhäuser. Dennoch muss auch dafür einiges ausgegeben werden.

Landkreis – Vor allem in Städten und ihrem Umland sind sie gefragt: Gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften als flächensparende und preiswerte Alternative zum freistehenden Eigenheim. Das Angebot an derartigen Immobilien im Landkreis Oldenburg liegt im Vergleich zu anderen Landkreisen preislich im Mittelfeld. So zeigt es der aktuelle Kaufpreisspiegel der Norddeutschen Landesbausparkasse.

Die Preisdaten für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften im ersten bis dritten Quartal diesen Jahres hat das Institut „Empirica“ auf Basis der Angebote in den niedersächsischen Tageszeitungen sowie Online-Portalen ausgewertet.

Die Empiriker stellten fest, dass ein entsprechendes Haus im Landkreis Oldenburg durchschnittlich 359.500 Euro kostet. Das ist ein deutlicher Anstieg zu den vor drei Jahren erhobenen Preisen. Damals ermittelte das Institut einen durchschnittlichen Preis von 255 500 Euro. Der aktuelle Preis für ein Haus entspricht nach Angaben von „Empirica“ 5,9 durchschnittliche regionale Jahresnettoeinkommen.

Im Landkreis Verden sind die Daten annähernd gleich. Hier kostet ein Doppel- oder Reihenhaus etwa 342.000 Euro, wo es vor drei Jahren 255.000 Euro kostete. Der aktuelle Preis entspricht 5,8 Jahresnettoeinkommen. Grundsätzlich gilt hier ebenso wie im Landkreis Oldenburg, dass die Lage entscheidend ist.

In Vechta sollen die Preise gesunken sein

Genau entgegengesetzt ist laut der Erhebung der Trend im benachbarten Landkreis Vechta. Hier liegt der durchschnittliche Preis derzeit bei 369.900 Euro (5,8 Jahresnettoeinkommen). Vor drei Jahren wurden hier aber noch durchschnittlich 447 000 Euro für ein Haus aufgerufen. Mit Preisen von 450.000 und rund 400.000 Euro gehören Göttingen und Oldenburg zu den drei teuersten niedersächsischen Großstädten. Am günstigsten zum eigenen Haus kommen Immobilienkäufer derzeit bei den Großstädten in Salzgitter, Wilhelmshaven und Delmenhorst. In Delmenhorst müssen durchschnittlich 226.250 Euro gezahlt werden. Das entspricht 4,9 Jahresnettoeinkommen in der Delmestadt.

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