Grünen-Wahlprogramm legt Schwerpunkte auf Klimaschutz

Ohne Fleischindustrie und Wildeshausen-West

Grünen-Ratskandidat Oliver Klär wirbt auf dem Marktplatz mit einem Lastenfahrrad für seine Partei.
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Grünen-Ratskandidat Oliver Klär wirbt auf dem Marktplatz mit einem Lastenfahrrad für seine Partei.

Wildeshausen – „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, der sich auch die Kommunalpolitik mit allen Kräften stellen muss. Trotz kleiner Fortschritte muss sich in Wildeshausen dafür noch sehr viel bewegen“, so die Kernaussage des Programms der Grünen, das jetzt vorgestellt wurde.

Die Partei betont, dass Klimaschutz die zentrale Zukunftsaufgabe sei, für die in allen politischen Bereichen Antworten gefunden werden müssten. „Wir fordern einen verbindlichen Klimaschutzplan und die Einrichtung eines Managements für dessen Umsetzung in der Stadtverwaltung“, so Klaus Schultze für den Ortsvereinsvorstand in einer Pressemitteilung.

„Im Bereich Verkehr setzen wir auf die gezielte Förderung des Radverkehrs, den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie eine konsequentere Verkehrsberuhigung in der Innenstadt“, erläutert Schultze. Auch die lokale Wirtschaft solle künftig unter Klimaschutzaspekten entwickelt werden. Das Industriegebiet Wildeshausen-West müsse vom neuen Rat verhindert werden. „Wir wollen den ruinösen Flächenverbrauch stoppen und setzen stattdessen auf innovative und ressourcenschonende Gewerbeentwicklung. Unser langfristiges Ziel ist ein Wildeshausen ohne Fleischindustrie“, heißt es von den Grünen, die darauf verweisen, dass die Bauleitplanung viele Ansatzpunkte biete, um auf Energieeffizienz, Begrünung, Grundwasseraufbau, Artenschutz und Ressourcenschonung hinzuwirken. „Diese Hebel müssen künftig konsequent genutzt werden. Um günstigen und umweltverträglichen Wohnungsneubau zu fördern, sollen darauf ausgerichtete Genossenschaftsprojekte bevorzugt werden“, sagt Schultze.

Im Hinblick auf „bestehende Integrationsdefizite“, so die Grünen, sei eine „solidarische und konstruktive Politik des Kümmerns“ alternativlos. „Wir fordern die zeitnahe Verabschiedung und Umsetzung des städtischen Integrationskonzeptes. Die bereits aktiven Akteure haben unsere volle Unterstützung“, betont Schultze. Seine Partei unterstütze zudem das Ur- und Frühgeschichtliche Zentrum und wolle bei der Freibadsanierung neue Wege gehen. „Wir schlagen eine Umgestaltung zum energieeffizienten und kostengünstigen Naturbad vor, das eine gute saisonale Ergänzung des Hallenbades sein kann.“

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