Tag der offenen Tür in der Wildeshauser Hauptschule/Reichlich Infos

Da trifft Zitrone auf Apfel

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Die Schülerfirma „GoBo“ hatte einiges im Angebot.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Versuche, Rapper und reichlich Informationen: In der Wildeshauser Hauptschule herrschte gestern Nachmittag Hochbetrieb – Hunderte nutzten den Tag der offenen Tür für einen Blick hinter die Kulissen.

„Diese Tage sind uns sehr wichtig, um den Interessierten zu zeigen, was bei uns alles los ist und wie es im Unterricht vor sich geht“, betonte Schulleiterin Dorit Hielscher. Angesprochen gewesen seien auch die Kinder, die ab Herbst die Schule besuchen: „Gemeinsam mit ihren Eltern haben sie die Gelegenheit, sich anzumelden und die Lehrkräfte kennenzulernen.“ Bislang gebe es 46 Empfehlungen von den Grundschulen: „Wir sind im kommenden Schuljahr zweizügig.“

Während Maria Rüschendorf vom Präventionsrat der Stadt den Schülern die Rauschbrille auf die Nase setzte, um ihnen 1,3 Promille vorzugaukeln, boten gleich nebenan Siebtklässler einige Versuche aus dem Hauswirtschaftsunterricht: „Hier haben wir eine Flasche mit Essig und Backpulver, über die wir einen Luftballon ziehen“, erklärte Lukas Voß. Und auch Marc Walter wusste, was dann geschieht: „Durch die Reaktion der beiden Substanzen entsteht Gas, das dann den Ballon aufbläst.“ Zudem zeigte er den Gästen, dass Apfelscheiben nicht braun werden, wenn sie mit Zitronensaft beträufelt werden: „Dann kommt der Sauerstoff nicht an den Apfel.“

Wer mochte, konnte sich unter dem Motto „Diss-Track ohne Wort-Dreck“ im Rappen mit anderen Schülern messen, die HolocaustAusstellung besuchen, sich beim Förderverein der Schule informieren oder sich ganz einfach in der Mensa mit Kaffee und Kuchen stärken und verschiedenen Instrumental-Ensembles lauschen.

Zudem gab es auf dem Außengelände Torwandschießen, Töpfern im Kunstraum oder eine „Bücherrallye in der Bibliothek, um nur einige Angebote zu nennen. Nicht zu vergessen die Schülerfirmen „Fairtrade“ und „GoBo“, die ihre Artikel anboten. Immer wieder war von Besuchern zu hören, dass dieser Tag sehr informativ sei, da alles ohne Hektik vonstatten gehe.

Es würde zweifelsohne den Rahmen sprengen, alle Angebote zu nennen. Auf alle Fälle wurde schnell deutlich, dass die Schule in der Tat alle Türen geöffnet hatte und Einblicke bot. Vor Ort war auch Margit Müller, die seit dem 8. Juni das Amt der Berufseinstiegsbegleiterin an der Schule bekleidet: „Ich stelle meine Arbeit vor und mache deutlich, dass die Jugendlichen von mir von der achten Klasse bis hin ins erste Lehrjahr begleitet werden.“

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