Besitzer Helmut Müller möchte mit Bürgern über die Nachnutzung nachdenken

Offene Türen in der Villa Knagge

Prunkstück an der Ahlhorner Straße: Die Villa Knagge soll saniert und neu genutzt werden.
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Prunkstück an der Ahlhorner Straße: Die Villa Knagge soll saniert und neu genutzt werden.
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Rund zwei Monate ist es her, dass Helmut Müller aus Wildeshausen die Villa Knagge und umliegende Gebäude an der Ahlhorner Straße in der Kreisstadt gekauft hat. In den vergangenen Wochen hat er das Ensemble genau unter die Lupe genommen und vermessen lassen sowie den Sanierungsbedarf des denkmalgeschützten Gebäudes abgeschätzt. An der im Jahr 1852 erbauten Villa gibt es einiges zu tun, wie der Monumentendienst und die Denkmalschutzbehörde festgestellt haben. So muss unter anderem die Veranda mit ihren Holzschnitzereien dringend saniert werden.

Was aber in den Häusern noch an Arbeiten erforderlich ist, hängt nach Angaben von Müller stark von der späteren Nutzung ab. Diese ist allerdings noch nicht geklärt.

Müller möchte nun im Rahmen von zwei Tagen der offenen Tür am kommenden Wochenende allen Bürgern die Möglichkeit geben, sich mit dem Ensemble auseinanderzusetzen. „Ich warte auf tolle Vorschläge für eine nachhaltige Nutzung“, sagt er. Entscheidend seien gute Ideen, die soziale Inhalte oder gewerbliche Vorstellungen enthalten können. „Es geht darum, das Gebäude für die Zukunft zu nutzen“, betont Müller, der sich auch vorstellen kann, die Immobilie ganz oder in Teilen wieder zu verkaufen. Schon kurz nach dem Kauf hatte Müller angeregt, das Gebäude für Wildeshausen zu nutzen. Denkbar, so seine damalige Vorstellung, seien ein Kaffeehaus, Ausstellungen mit Bildern Wildeshauser Künstlern oder Gildeexponaten.

In den kommenden Monaten sollen die nötigen Heizungs- und Sanitärarbeiten erledigt werden, damit die Gebäude auf einem modernen Stand sind. Was eine spätere Nutzung betrifft, muss auch der Bebaungsplan geändert werden. Für Kultur, Gewerbe oder Praxisräume wären entweder ein urbanes Gebiet oder ein Mischgebiet erforderlich. Das muss der Stadtrat entscheiden.

Zur Besichtigung werden die Türen am Sonnabend, 1. August, von 14 bis 16 Uhr und am Sonntag, 2. August, von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr geöffnet. Vor Ort liegen Pläne aus.  dr

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