Stadt untersucht eigene Immobilien:

Nur zwei Gebäude für Fotovoltaik?

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Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen plant, einen Teil ihrer Liegenschaften mit einer Fotovoltaikanlage auszustatten. Wenn die Politik die Pläne befürwortet, könnte die alternative Energiegewinnung zunächst auf den Dächern der Feuerwehr und der Turnhalle der Holbeinschule ermöglicht werden. Dafür würden dann Betreiber gesucht.

Der Ausschuss für Stadtplanung, Bau u´nd Umwelt befasst sich heute ab 18.15 Uhr während seiner Sitzung im historischen Rathaus mit der Eignung städtischer Gebäude für die Installation von Fotovoltaikanlagen. Schon vor einem Jahr hatte der Stadtrat beschlossen, die Klimaneutralität als Ziel des kommunalen Handelns in das Leitbild von Wildeshausen aufzunehmen. Allerdings genügen laut Stadtverwaltung zunächst nur zwei Dächer den Anforderungen. Dazu zählen die Tragfähigkeit, der Erhaltungszustand, die geeignete Ausrichtung sowie eine unbeschattete und zusammenhängende Fläche, damit eine auskömmliche Bewirtschaftung der Dachfläche erwartbar und für potenzielle Investoren interessant ist.

Sowohl das Feuerwehrgebäude in der Pagenmarsch als auch die Sporthalle der Holbeinschule wurden bereits beim Bau so konstruiert, dass dort eine Fotovoltaikanlage installiert werden kann. Geklärt werden muss laut Stadtverwaltung aber auch, wer zu welchen Konditionen die Anlage betreiben könnte. Es bieten sich vier Modelle an:

Die allgemein übliche Praxis sieht vor, dass ein externer Dienstleister das Gebäude mit einer Anlage ausstattet, die den Eigenbedarf der Nutzer abdeckt. Der Gebäudeeigner erhält Ökostrom vom eigenen Dach, die Investitionskosten werden in den Arbeitspreis für den abgenommenen Strom eingerechnet.

Ein externer Dienstleister pachtet die Dachfläche und errichtet dort eine möglichst leistungsfähige Anlage, deren Ertrag unabhängig vom Gebäude vermarktet wird.

„Analog zum Modell der Wallschule könnte die Dachfläche einem Förderverein zur Verfügung gestellt werden, der in Eigeninitiative eine Fotovoltaikanlage errichtet und betreibt“, so die Stadtverwaltung. Dieses Modell eigne sich für Schulen oder Kindergärten. Der Förderverein der Feuerwehr habe allerdings in einer Vorabfrage kein Interesse an einem Betrieb geäußert.

Die Stadt erstellt in eigener Initiative Fotovoltaikanlagen, versorgt damit die betroffenen Gebäude und speist den Rest der Strommenge zu den üblichen Konditionen ins Netz ein.

Vorrangiges Ziel soll es nun sein, Betreiber für die geeigneten Flächen zu finden. Zudem sollen bisher nicht untersuchte Dachflächen einer wärme- und bautechnischen Prüfung hinsichtlich der Eignung für Fotovoltaikanlage unterzogen werden.

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