Halbzeit bei „Leader“

Noch 1,2 Millionen Euro Fördermittel zu vergeben

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Mit Leader-Geld wurden alte Weideschuppen saniert, damit Steinkäuze dort ein Zuhause finden.

Wildeshausen – Das EU-Programm „Leader“ hat das Ziel, die Entwicklung im ländlichen Raum mit Fördermitteln der Europäischen Union zu stärken und auszubauen. „Jetzt ist Halbzeit der Förderperiode“, teilt Rolf Eilers, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Wildeshauser Geest, in einem Schreiben mit. „Vom Gesamtbudget in Höhe von 2,8 Millionen Euro sind bisher rund 1,6 Millionen in tolle Projekte geflossen. Es stehen also noch 1,2 Millionen Euro für weitere Projekte zur Verfügung. Die Förderung läuft noch bis 2023.“

Aus diesem Grund richtet Eilers einen Appell vor allen Dingen an private Träger von Einrichtungen, Vereinsvorsitzende, Stiftungen, aber auch an die Gemeinden und andere öffentlichen Träger, sich mit Projekten zu bewerben. Beispielhaft nennt Eilers im Handlungsfeld Tourismus und Kultur, Projekte wie die Wiederherstellung der Wassermühle auf Gut Moorbeck, die Errichtung eines Museums auf dem ehemaligen Fliegerhorst Ahlhorn und das Konzept für das Fahrradleitsystem des Landkreises Oldenburg. Im Bereich Klima- und Umweltschutz sind die Projekte „Wertschätze regionale Lebensmittel“ des Regionalen Umweltbildungszentrums Hollen und die Wiederherstellung alter Weideschuppen für die bedrohte Steinkauzpopulation durch die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg angeschoben worden.

Das Handlungsfeld demografische Entwicklung hat Projekte wie den Bau eines Kursbeckens in Ganderkesee, den Neubau eines Dorftreffpunkts in Hoyerswege, die Umgestaltung der Sauna in Wardenburg zu einem Bürgerhaus sowie den Bau eines Mehrzweckraumes für Veranstaltungen im Moor- und Bauernmuseum Benthullen hervorgebracht. „Im Fokus steht hier das Zusammenkommen von Menschen, denkbar wären auch Mehrgenerationenplätze“, so Eilers. „Der Vorstand der LAG würde es sehr begrüßen, wenn mehr Projekte im Bereich der Digitalisierung beantragt werden würden. Hier gibt es gute Beispiele der Bertelsmann-Stiftung, die auch im Landkreis Oldenburg umgesetzt werden könnten wie beispielsweise digital/analoge Dorfläden oder kommunales E-Carsharing.“

Für Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung steht die Geschäftsstelle in der Kreisverwaltung unter Telefon 04431/85253 zur Verfügung. Informationen gibt es auch im Internet unter www.leader.de.

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