Zum Stadtjubiläum kommt Ministerpräsident Stephan Weil

Niedersachsentag in Wildeshausen

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Einladung nach Wildeshausen: Thomas Krüger (Geschäftsführer des Niedersächsischen Heimatbundes), Bürgermeister Jens Kuraschinski, Ministerpräsident Stephan Weil und Hansjörg Küster (Präsident des  Niedersächsischen Heimatbundes; v.l.) 

Wildeshausen – Wildeshausen ist anlässlich des 750. Stadtjubiläums erstmalig Ausrichter des 101. Niedersachsentages. Bürgermeister Jens Kuraschinski konnte am Sonnabend im Rahmen der 100. Veranstaltung des Heimatbundes in der St.-Michaeliskirche in Hildesheim die Einladung durch den Landkreis Oldenburg und die Stadt für den 22. und 23. Mai 2020 aussprechen.

„Der Niedersachsentag hatte das Thema ,Heimat ist Vielfalt‘“, so der Bürgermeister. „Ich hatte die Möglichkeit, kurz Region, Landkreis und Stadt mit ihren Besonderheiten vorzustellen. Im Zuge der Übergabe der Roten und Weißen Mappe wird auch Ministerpräsident Stephan Weil in die Kreisstadt kommen. Es ist geplant, die jeweiligen Veranstaltungen unter anderem im Kreishaus sowie im Rathaus abzuhalten.“

Die Rote Mappe ist seit 1960 der Jahresbericht zur Situation der Heimatpflege in Niedersachsen. Sie wird vom Heimatbund, dem Dachverband der niedersächsischen Heimat-, Orts- und Bürgervereine, an die Landesregierung übergeben. Sie übt Kritik, spricht Lob aus und stellt Fragen zum Zustand der Heimatpflege in Niedersachsen. Seit 1977 erfolgt die Stellungnahme der Landesregierung zu diesen Fragen in der Weißen Mappe. Im Anschluss an den Niedersachsentag stehen beide Mappen frei zur Verfügung und können in gedruckter Form oder als digitale Datei über den Heimatbund bezogen werden.

Für die Teilnehmer am Niedersachsentag möchte sich Wildeshausen besonders positiv darstellen. „Landkreis und Stadt haben mit der Veranstaltung die Möglichkeit, den Besuchern in unterschiedlichen Workshops neben kulturellen Angeboten wichtige Natur- und Landschaftsschutzbereiche näher zu bringen und zu bewerben“, wird Kuraschinski in einer Pressemitteilung zitiert. Dazu gehörten die Herrlichkeit, das geplante Urgeschichtliche Zentrum, die Hunteniederung oder das Pestruper Gräberfeld. Nach Angaben der Kulturbeauftragten der Stadt, Imke Hogeback, sollen auch Aktivitäten für Gäste der Stadt geplant werden, die den Niedersachsentag nicht als Mitglied des Heimatbundes besuchen.  

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