Bauausschuss berät über Twistringer Weg

Ein neues Wohnviertel ganz nah beim Kindergarten

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Unmittelbar neben dem Kindergarten „Pusteblume“ liegt die Gewerbebrache von Sänger und Massierer.

Wildeshausen - Ein neues Wohngebiet gut einen Kilometer von der Innenstadt und rund 700 Meter von Einkaufsmöglichkeiten entfernt. Dazu ein Kindergarten gleich um die Ecke und ganz viel Natur fast vor der Haustür. So etwas in Wildeshausen zu finden, ist gar nicht so leicht – sollte man denken.

Doch am Donnerstagabend berät der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt in öffentlicher Sitzung genau über ein solches Gebiet am Twistringer Weg, für das ein geänderter Bebauungsplan aufgestellt werden muss. Wie berichtet, könnten dort mehr als 30 Wohneinheiten in mehr als 20 Häusern entstehen.

Seit einigen Jahren liegt die verwaiste Gewerbefläche der in Konkurs gegangenen Maschinenbaufirma Sänger und Massierer unberührt da. Ein Investor aus Vechta hatte das Areal, das planerisch als eingeschränktes Gewerbegebiet gilt, vor einiger Zeit erworben. Es liegt zwischen dem Twistringer Weg (bis zum Kindergarten), der Harpstedter Straße sowie dem Prinzessinnenweg. 

Bislang wies der öffentlich vorgestellte Plan rund 20 Einfamilien- und Doppelhäuser aus, die eingeschossig bis zu 9,50 Meter hoch werden dürfen. Dazu sollen voraussichtlich vier Mehrfamilienhäuser kommen, die zweigeschossig bis zu zwölf Meter hoch werden dürfen. Der Bestand der schon gebauten Häuser in der Nachbarschaft wird abgesichert – auch wenn er den Bestimmungen des neuen Bebauungsplanes nicht entspricht.

Bäume bleiben weitgehend erhalten

Nach den derzeit vorliegenden Konzepten sollen die am Twistringer Weg gelegenen Grundstücke von dieser Verbindung aus erschlossen werden. Die ortbildprägenden und heimischen Bäume wurden bereits eingemessen und bleiben weitgehend erhalten. Die Erschließung des neu geplanten Wohngebietes auf den rückwärtigen Flächen soll überwiegend über eine Straße erfolgen, die an die Harpstedter Straße anschließt und in eine Wendeanlage mündet.

Bislang liegen keine Einwendungen vor, die die Änderung des Bebauungsplanes maßgeblich verzögern könnten. Dieser wird nach der Empfehlung des Ausschusses ohnehin im beschleunigten Verfahren aufgestellt, sodass nach der Durchführung der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eine schnelle Beschlussfassung und damit ein Baubeginn im kommenden Jahr möglich wird.

dr

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