Neues Straßenbild am Westertor geplant /Stiftung zahlt 65000 Euro/Ausschuss begrüßt „Aufwertung der Stadt“

Hertfort-Platz verliert Spitze, Haus erhält neue Gauben

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Der Hertford-Platz und das Gebäude an der Neuen Straße werden optisch aufgewertet.

Wildeshausen - So richtig gelungen ist die Eingangssituation zur Innenstadt am Westertor in Wildeshausen nicht. Der Platz mit dem Hertfort-Brunnen mit seiner gepflasterten Spitze und schlecht begehbaren Stufen gefällt vielen nicht mehr, und das gegenüberliegende Haus aus dem Jahr 1974 ist eher schlicht und zum historischen Stadtwall hin wenig attraktiv.

Beides soll sich nun schnell ändern. Als „Aufwertung der Stadt“ bezeichnete Walter Panschar (SPD) im Ausschuss für Stadtplanung das Konzept, den Platz komplett neu zu gestalten. Die Spitze zwischen Sögestraße und Westerstraße soll abgerundet werden, die Stufen kommen weg, und als wesentliches Gestaltungselement ist eine Pumpe in Verbindung mit einem neuen Baum und einer historischen Leuchte geplant. Dafür entstehen Kosten in Höhe von 90000 Euro. Da jedoch eine Stiftung 65000 Euro beisteuert, muss die Stadt lediglich 25000 Euro investieren.

Optisch deutlich aufgewertet wird der gesamte Bereich aber durch den Umbau des gegenüberliegenden Wohn- und Geschäftshauses an der Neuen Straße 1. Planer Reinhard Reuter zeigte auf, wie das Dachgeschoss ausgebaut werden soll, um vier weitere Wohnungen einzurichten. Das Gebäude erhält zudem vier Rund- und drei Spitzgauben sowie drei Balkone. „Das ist ganz klar eine Verbesserung“, fand Kolloge (UWG). Das betreffe auch die rote Verklinkerung entlang der Neuen Straße.

Helmut Müller (FDP) lobte ebenfalls die geplanten Umbauten. Er regte an, im Zuge des Projektes den Gehweg abzusenken, um eine größere Barrierefreiheit zu ermöglichen. Das sei schon deshalb sinnvoll, weil die Außenmauern wegen einer Dämmung der Fassade 25 Zentimeter weiter in den Straßenraum ragen und damit der ohnehin schon schmale Gehweg noch enger wird.

Der Ausschuss gab sein Einvernehmen zum Umbau des Hauses. Alle weiteren Prüfungen zur Zulässigkeit des Vorhabens fallen in die Zuständigkeit des Landkreises. Das gilt aufgrund der Nähe zum Stadtwall insbesondere auch für die Vereinbarkeit mit dem Denkmalschutz.

dr

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