Pistorius informiert sich über Umbau

Neues Polizeigebäude in Wildeshausen Anfang 2019 bezugsbereit

Ein Streifenwagen parkte schon mal vor dem Gebäude, als Innenminister Boris Pistorius (r.) zu Besuch war und unter anderem von Bürgermeister Jens Kuraschinski (2.v.r) sowie Polizeiinspektionsleiter Jörn Stilke (3.v.r.) begrüßt wurde.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Im Juli wurden die Verträge unterzeichnet, jetzt sind die Umbaupläne weitgehend fertig, und zum Jahreswechsel 2018/19 soll die Polizeidienststelle Wildeshausen von der Herrlichkeit an die Daimlerstraße ziehen.

Am Dienstag warf Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius einen Blick auf die Pläne und sah sich das Gebäude an, dessen Umbau rund 1,8 Millionen Euro kosten wird.

„Was lange währt, wird jetzt absehbar gut.“ Mit diesen Worten bedankte sich Polizeipräsident Johann Kühme bei allen Beteiligten, insbesondere im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, dem Staatlichen Baumanagement Ems-Weser, dem Landkreis Oldenburg sowie der Stadt Wildeshausen. „Dass wir auf den Bezug des Gebäudes noch ein wenig warten müssen, trübt die Freude in keiner Weise.“

Seit 30 Jahren hat die Polizei in Wildeshausen nach einem neuen Domizil gesucht, weil sie in der Innenstadt an vier Standorten untergebracht ist, die von der Substanz marode sind und verkehrlich ungünstig liegen.

Innenminister Boris Pistorius (M.) informierte sich bei Polizeipräsident Johann Kühme (l.) und Polizeioberrat Markus Voth über die Umbaupläne für die neue Dienststelle in Wildeshausen. - Fotos: Rohdenburg

Pistorius sprach vom „nahenden Ende einer fast unendlichen Geschichte“. Er sei in den vergangenen Jahren in vielen Dienststellen gewesen, die sanierungsbedürftig sind. Man habe deshalb auch viel investiert, um den Polizisten ein gutes Ambiente zu bieten. „Ein modernes Arbeitsumfeld ist ein wichtiges Kriterium für erfolgreiche Polizeiarbeit. Ich freue mich, dass es gelungen ist, nicht nur die Situation für die Polizei zu verbessern, sondern auch für alle Bürger in Wildeshausen, die ihre Polizei zukünftig unter einem Dach vorfinden“, sagte er.

Die neue Dienststelle ist verkehrsgünstig gelegen, weil die Beamten von dort den gesamten Landkreis betreuen. Insgesamt werden rund 3,1 Millionen Euro für Kauf, Umbau und die Einrichtung investiert. So bekommt das Gebäude einen neuen Eingangsbereich und einen Anbau, in dem unter anderem die Gewahrsamszellen untergebracht sind. Polizeioberrat Markus Voth bedankte sich ausdrücklich bei Bürgermeister Jens Kuraschinski, der die Polizei bei der Aufstellung des neuen Bebauungsplanes maßgeblich unterstützt hatte. So musste beispielsweise ein Regenwasserrückhaltebecken überplant werden, um Parkplätze und eine zweite Zufahrt anlegen zu können.

Die Polizei bleibt zudem weiter in der Innenstadt präsent. Es ist geplant, ein Kontaktbüro im Eingangsbereich des Stadthauses einzurichten.

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