Fortsetzung bewährter Projekte

Rotary-Präsident Karsten Rubbert setzt auf das Thema „Wasser“

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Karsten Rubbert, Mirjam Kuipers-Talsma, Harald Meyer und Gisela Lukkes-Schöb vor dem „Gut Altona“.

Wildeshausen - Die Kette des Rotary-Präsidenten in Wildeshausen hat am Montag erneut den Besitzer gewechselt. Harald Meyer beendete seine einjährige Dienstzeit und übergab die rotarische Amtskette an Karsten Rubbert, der seit 1991 im Club ist und sich in den vergangenen Jahren intensiv um den Rotary-Berufsdienst gekümmert hat.

Der 65-jährige Bauingenieur aus Wildeshausen hat sich für seine Amtszeit ein eher technisches Thema vorgenommen und zusammen mit dem Partnerclub aus dem niederländischen Franeker vereinbart, das Wasser, und damit die Themen Trinkwassergewinnung sowie Hochwasserschutz, verstärkt in den Vordergrund seiner Arbeit zu rücken. Rubbert geht es darum, die Bedeutung des Trinkwassers und den Schutz dieser kostbaren Reserve in Europa aber auch im ferneren Ausland ins Bewusstsein zu rücken. 

„‚Deckel gegen Polio‘ ist ein Riesen-Erfolg“

Welche Aktionen die Wildeshauser im nächsten Rotary-Jahr planen, soll nun in Arbeitsgruppen konkretisiert werden. „Gleichzeitig unterstützen wir aber die bestehenden Projekte weiter“, kündigte Rubbert an. Dazu gehören unter anderem die Förderung von Lese- und Schreibprojekten, die Weiterentwicklung des Arboretums und die Fortführung des Projektes „Deckel gegen Polio“. „Diese Aktion ist ein Riesen-Erfolg“, freute sich der ehemalige Präsident Harald Meyer. „Es ist unglaublich, welche Dynamik diese Initiative erzeugt hat.“

Meyer hatte sich für das vergangene Jahr insbesondere das Thema Flüchtlingshilfe auf die Fahne geschrieben. Mit den Einnahmen aus der Weihnachtstombola sollen Maßnahmen gefördert werden, die Geflüchteten den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. „Wir sind noch immer in der Praktikumsphase“, stellte Meyer fest, dass es nicht so schnell gegangen sei, wie geplant. „Die Sprache ist die Voraussetzung für berufliche Tätigkeiten. Derzeit laufen sechs Patenschaften“, berichtete der Ex-Präsident. Ziel sei es, dass die Geflüchteten im Land blieben und in das Berufsleben integriert werden könnten. Aus diesem Grund unterstützen die Rotarier auch in den kommenden Monaten weiter die Freiwilligenagentur Wildeshausen, die sich um die Betreuung der Geflüchteten und ihrer Paten kümmert.

Club verlor viele Aufzeichnunge beim Brand im Hotel „Gut Altona“

In seiner Bilanz ging Meyer am Montagabend auch darauf ein, dass der Club nach dem Brand im Hotel „Gut Altona“ im September vergangenen Jahres „heimatlos“ geworden war. „Protokolle und Bilder sind ein Raub der Flammen geworden“, bilanzierte Clubsekretär Hans-Werner Aschoff, der jetzt in seinem Amt von Oksana Schumacher abgelöst wurde. Derzeit könnten sich die Rotarier aber wöchentlich im Hotel „Wildeshauser Hof“ treffen. Wenn das „Gut Altona“ wieder aufgebaut ist, kehrt der Club in sein angestammtes Domizil zurück.

Wichtig mag für viele Wildeshauser die Ankündigung sein, dass es auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtstombola gibt, bei der als Hauptpreis ein Auto ausgelobt wird. „Die Organsiationbedeutet für unsere Mitglieder immer einen großen Aufwand“, so Meyer. „Aber es lohnt sich auf jeden Fall.“

Neu besetzt wurde am Montagabend auch das Amt des Clubmeisters. Auf Lutz Riedel folgt Christian Steinkamp. Von den Partnern aus Franeker waren die scheidende Präsidentin Gisela Lukkes-Schöb, die neue Präsidentin Mirjam Kuipers-Talsma sowie Bert Driessen gekommen. 

dr

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