Umfangreiche Gründungsarbeiten mit Betonringen

Neuer Aldi-Markt an der Harpstedter Straße soll stabil auf Torflinsen stehen

Es geht voran: Die Bauarbeiter führen umfangreiche Gründungsarbeiten für den neuen Aldi-Markt durch. Foto: dr
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Es geht voran: Die Bauarbeiter führen umfangreiche Gründungsarbeiten für den neuen Aldi-Markt durch. 

Wildeshausen – Derzeit sieht die Baustelle für den neuen Aldi-Markt an der Harpstedter Straße in Wildeshausen eher wie eine Mondlandschaft aus. Das liegt an den umfangreichen Gründungsmaßnahmen, die im feuchten Marschboden mit diversen instabilen Torflinsen nötig sind. Die Baufirmen lassen deshalb flächendeckend Betonringe in zuvor ausgebaggerte Löcher ein, die dann aufgefüllt werden. „Über die Ringe kommt ein Netz von Trägern, die der Betonsohle später den nötigen Halt geben sollen“, berichtet Longinus Flenker, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi Nord.

Die aufwendige Gründung kommt für das Einzelhandelsunternehmen nicht überraschend. „Schon für den vorherigen Markt waren Betonringe erforderlich. Nun müssen diese jedoch deutlich größer sein. Es passt viel Erde hinein“, so Flenker.

Wenn die Bodenplatte bis Ende Juli liegt, werden die ersten Wände als Fertigteile aufgestellt. Dann dürfte es relativ schnell gehen mit dem Aufbau des neuen Marktes. Dieser soll bereits im November eröffnet werden.

„Wir sind gut im Zeitplan. Alle ziehen toll mit“, freut sich Flenker, der auf seinem Arbeitsweg von Wildeshausen nach Weyhe zweimal täglich sieht, wie es vorangeht. Er zollt den Arbeitern gerade bei der großen Hitze große Anerkennung. „Das ist eine verdammt harte Tätigkeit“, sagt er bewundernd.

Als Unternehmer für die Bodenarbeiten hat Aldi die Firma Kallage engagiert. Als Subunternehmer führt die Wildeshauser Firma Scheele die meisten Tätigkeiten aus.

Der neue Markt bekommt eine Grundfläche von rund 1500 Quadratmetern inklusive Lagerräumen. Zum Ladenkonzept gehört auch eine Fotovoltaikanlage mit annähernd 1400 Quadratmetern Fläche auf dem Dach. Mit einer neuen Haus- und Kältetechnik möchte sich das Unternehmen weitgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. Zum Ladenkonzept gehören breitere Gänge, tiefere Regalhöhen, eine Kundentoilette sowie ein deutlich größeres Backwarensortiment mit offen einsehbaren Backöfen.

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