5 000-Euro-Spende für Kindergarten „Regenbogen“

Neue Windenergieanlagen laufen seit Dezember und produzieren Strom

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Kinder, Erzieher, Förderkreisvorstand und Spender mit der neuen Nestschaukel.

Kleinenkneten - In Düngstrup produzieren seit Ende vergangenen Jahres vier Windenergieanlagen mit einer Leistung von zwölf Megawatt rund zehn Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Eine neue Anlage bringt somit die Leistung aller zuvor dort installierten acht Räder – und eine Anlage ist als Bürgerwindanlage konzipiert, an der sich 70 Menschen aus der Region finanziell beteiligen. Weil das Projekt in der Landgemeinde so positiv gelaufen ist, hat sich der Entwickler, die Firma Westwind, dafür entschieden, 5 000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt zu spenden. 

Da die Anlagen in der Landgemeinde stehen, war es für die Inhaber Gerd Hespe-Meyer und Andreas Debbeler selbstverständlich, eine Einrichtung außerhalb der Stadt zu unterstützen. So können sich nun die 16 Kinder des Landkindergartens „Regenbogen“ in Kleinenkneten über eine neue Nestschaukel im Garten freuen. Heide Stöver-Frerichs und Sonja Plate, die Vorsitzenden des Fördervereins, nahmen die Spende entgegen, von der auch das Kindergartenprojekt mit der Musikschule des Landkreises weiter finanziert werden kann.

Die Jungen und Mädchen werden in Kleinenkneten in zwei Gruppen betreut. Es sind 20 Plätze vorhanden, sodass die Erzieherinnen Kerstin Mathiebe und Katja Debbeler zusammen mit dem Förderkreis dafür werben, in Zukunft auch Kinder im Krippenalter aufnehmen zu können, um die restlichen vier Plätze zu belegen. Damit wäre der Nachwuchs für die Einrichtung gesichert, denn bislang können Eltern ihre Kleinkinder nur in der Stadt unterbringen.

„Wir wollen die Bürger bei unseren Projekten mitnehmen“, verdeutlichten Christian Meindertsma und Andre Meyer von Westwind. Deshalb sei es sinnvoll, offen für die regenerativen Energien zu werben und schon den Kindern zu zeigen, dass so umweltfreundlich Strom erzeugt werden kann.

Nach Angaben der Projektierer läuft der neue Windpark mit Enercon-Rädern mit einer Nabenhöhe von 143 und einer Gesamthöhe von 206 Metern über die Erwartungen gut an. Davon können sich interessierte Besucher auch heute von 14 bis 16 Uhr in Düngstup überzeugen. Im Rahmen eines Eröffnungsfestes können die Bürger die Türme von innen begutachten oder mit einem Kran in der Gondel bis 60 Meter hoch fahren. Es gibt am Boden Informationen über die Anlagen. Dazu werden Getränke und Speisen angeboten.

dr

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