Rewe und Stadt kooperieren

Neue Wildeshauser Kaffeemischung

Präsentieren den neuen Wildeshauser Kaffee: Dörte Knake, Patrick Lenz und Michael Müller (v.l.).
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Präsentieren den neuen Wildeshauser Kaffee: Dörte Knake, Patrick Lenz und Michael Müller (v.l.).

Es gibt einen neuen Wildeshauser Kaffee, der die Stadt bekannter machen soll. Deswegen wird er unter der Dachmarke der Stadt verkauft.

Es gibt einen neuen Kaffee im Wildeshauser Handel, der die Dachmarke der Stadt trägt. Rewe-Kaufmann Patrick Lenz, Dörte Knake, Inhaberin der „Sulebun“-Kaffeemanufaktur, und Michael Müller, Leiter des Wildeshauser Stadtmarketings, stellten am Freitag das neue Produkt vor, das den Namen Wildeshausens bekannter machen soll und für regionale Erzeugnisse steht.

Selbstverständlich kommen die Kaffeebohnen nicht aus der Region. Die extra für die Wildeshauser Mischungen gekauften Rohstoffe, wurden jedoch in Sulingen im schonenden Trommelröstverfahren hergestellt und bei 170 Grad 17 bis 20 Minuten geröstet. „Hierbei entstehen vielseitige Aromen der jeweiligen Kaffeesorte mit wenig Säuren“, erklärte Knake, die in Sulingen das Museumscafé am Stadtsee betreibt. Ganz wichtig ist ihr auch, dass die Käufer des Kaffees, den es als ganze Bohne für Vollautomaten sowie gemahlen für Kaffeemaschinen gibt, Projekte für den Amazonas-Regenwald, Frauenprojekte und faire Löhne für die Farmer unterstützen.

Lenz ist seit Eröffnung seines Wildeshauser Supermarktes vor wenigen Monaten intensiv auf der Suche nach regionalen Produkten. „Ich bin selber Kaffeetrinker und habe nach einem Anbieter aus der Umgebung gesucht“, berichtete er. Mit Knake fand er eine geeignete Partnerin, die in seinem Sortiment weitere Kaffeesorten anbietet. Anschließend fragte er bei der Stadt nach, ob für sein Produkt die Dachmarke verwendet werden darf, und erhielt die Zusage.

„Wir geben zunächst eine befristete Erlaubnis und schauen, ob sich das bewährt“, so Müller. Mit der Vergabe der Dachmarke solle die Identifikation mit der Stadt gestärkt werden. Es handele sich dabei aber nicht um eine exklusive Vergabe. Es könne also durchaus zwei Wildeshauser Kaffees geben.

Bürgermeister Jens Kuraschinski zeigte sich von der Aktion des heimischen Supermarktes begeistert. Er wünscht sich, dass weitere rerionale Anbieter die Möglichkeit nutzen, die Stadtdachmarke zu verwenden. „Wir hatten das schon mit Honig“, berichtete er.

Lenz kündigte an, schon bald neue Wildeshauser Marken ins Programm zu nehmen. „Ich fühle mich dieser Stadt verbunden“, sagte er. Dabei sei es ihm wichtig, dass die Produkte speziell für seinen Markt hergestellt werden. Wie eben der Kaffee. „Den haben wir in der Rösterei so lange probiert, bis wir die Mischung hatten, die uns besonders gut schmeckt“, so der selbstständige Rewe-Kaufmann.

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