Neue Stabsstellen im Wildeshauser Stadthaus

Wirtschaftsförderung und Marketing nun Chefsache

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Der neue Wirtschaftsförderer Claus Marx (r.) wurde von Bürgermeister Jens Kuraschinski und Daniela Baron begrüßt.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Mit dem Antritt des neuen Wildeshauser Wirtschaftsförderers Claus Marx hat Bürgermeister Jens Kuraschinski Neujustierungen in der Verwaltung vorgenommen. Es gibt nun eine Stabstelle für Wirtschaftsförderung mit Marx und eine für Stadtmarketing, die von Daniela Baron geleitet wird. Beide sind dem Bürgermeister unterstellt.

Baron hatte zuvor einen befristeten Vertrag und war im Fachbereich 10 beheimatet. Nun ist der Vertrag wegen der erfolgreichen Arbeit der Stadtmarketing-Fachfrau unbefristet, und die Aufgaben werden jetzt direkt mit Kuraschinski abgestimmt.

Während sich Baron schnell in ihr Aufgabengebiet eingearbeitet und dafür viel Lob von Bürgern und der Politik bekommen hat, wird sich Marx erst einmal orientieren müssen. Der 48-Jährige hat zwei Kinder und kommt aus Bassum, wo er sowohl in der Kommunalverwaltung als auch als Immobilien-Fachmann bei der Volksbank und als Kommunalpolitiker aktiv war.

„Er bringt breites Wissen mit“, so Kuraschinski, der Marx am Dienstag die Ernennungsurkunde überreicht hatte. Zu seinen Hauptaufgaben gehört es, Handlungsempfehlungen und eine neue Wirtschaftsförderungsrichtlinie zu erarbeiten. Die Zeit, in der die Stadt Flächen für Gewerbeneuansiedlungen pauschal mit subventionierten Quadratmeterpreisen zur Verfügung stelle, soll bald der Vergangenheit angehören. „Das kann man eleganter lösen“, so Kuraschinski.

Marx möchte in den ersten Wochen und Monaten Netzwerke aufbauen und nutzen. Zudem plant er Fortbildungen und Fördermaßnahmen beispielsweise mit der Industrie- und Handelskammer. „Wichtig sind auch eine gute Breitbandversorgung und ein Energie- und Wärmekonzept“ so Marx. „Wenn Betriebe in Schieflage geraten, möchte ich gerne rechtzeitig eingreifen und helfen“, sieht der Wirtschaftsförderer seine Aufgabe nicht nur in der Anwerbung neuer Unternehmen, sondern auch in der Bestandspflege.

Baron freut sich, dass sie sich nun ganz auf das Stadtmarketing konzentrieren kann. In der Vergangenheit habe sie oft auch Wirtschaftsförderungsthemen bearbeitet, sagte sie. Ein wichtiges Arbeitsfeld, so betonte der Bürgermeister, sei das Projekt „Wildeshausen 2030“, mit dem die Stadt weiterentwickelt werden soll.

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