Weitere Sprachlernklasse  /  Fehlende Räume

206 neue Schüler an den Wildeshauser Grundschulen

Die Wallschule hat weiterhin zwei mobile Klassenräume.

Wildeshausen - 206 Mädchen und Jungen werden am Sonnabend in Wildeshausen eingeschult. Die Zahl ist damit weiterhin hoch, und da auch in den kommenden Jahren mit vielen neuen ABC-Schützen gerechnet wird, muss der Stadtrat schnell Entscheidungen treffen, wo weitere Unterrichtsräume zur Verfügung gestellt werden können. Der geplante Anbau an der Wallschule ist nämlich (vorerst) vom Tisch.

An der Holbeinschule werden 39 Kinder eingeschult. Sie besuchen die Klassen der Eingangsstufe, in denen Erst- und Zweitklässler gemeinsam lernen. Es gibt auch dieses Jahr wieder fünf Gruppen.

Die Zahl der neuen Schüler in der St.-Peter-Schule ist deutlich höher als in den vergangenen Jahren. 60 Mädchen und Jungen besuchen dann drei erste Klassen. Ganz offensichtlich haben viele Eltern derzeit Interesse daran, ihr Kind an der Schule katholischen Bekenntnisses unterzubringen.

Tradtionell hoch ist die Zahl der ABC-Schützen in der Wallschule. Dort gibt es in diesem Jahr 107 neue Kinder. Offiziell startet die Schule fünfzügig, dazu kommt aber eine weitere Sprachlernklasse, die dann voraussichtlich in der ehemaligen Küche der Schule unterrichtet wird. Die andere Sprachlernklasse für ältere Schüler befindet sich in einem der Mobilklassenräume. Ein weiterer Mobilbau wird als Werkraum genutzt.

Pläne zur Erweiterung  im Verwaltungsausschuss gekippt

Bis vor wenigen Monaten war geplant, die Wallschule deutlich zu erweitern, um mehr Platz zu bekommen und ein Ganztagsschulangebot organisieren zu können. Diese Pläne wurden aber noch vor der Sommerpause im Verwaltungsausschuss gekippt. CDU und SPD wollen stattdessen prüfen, ob es sinnvoller ist, einen Schulneubau in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu realisieren. Der Prüfauftrag wird voraussichtlich in einer Sitzung des Schulausschusses im September erörtert. Denkbar wäre dem Vernehmen nach aber wohl auch noch die Rückübertragung der Hunteschule vom Landkreis an die Stadt. Derzeit wird diese Schule als Förderschule Lernen genutzt. In diesem Jahr gibt es dort letztmalig eine fünfte Klasse. Der Schulbetrieb läuft dann immer weiter aus, sodass das Gebäude in wenigen Jahren nicht mehr für die Förderschule benötigt wird.

Der Landkreis hat bislang zugesagt, dass wenige Räume von der Wallschule genutzt werden könnten. Das wäre auch schon im jetzt beginnenden Schuljahr möglich. Doch in den kommenden Jahren dürfte es weiteren Platz geben, der von der Grundschule genutzt werden könnte. Die Rückübertragung der Schule an die Stadt würde 500 000 Euro kosten. Eine neue Nutzung der Schule wäre deutlich günstiger als ein Neubau in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme und ein Anbau an der Wallschule.

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