Freundeverein der Diakonie Himmelsthür blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück / Jeder Förderantrag wurde bewilligt

14 neue Mitstreiter gewonnen: Nun 100 Mitglieder

Die Vorstandsmitglieder (v.l.): Helga Hogeback (Beisitzerin), Ulrich Becker (stellvertretender Vorsitzender), Annette Ueberschär (Vorsitzende), Thomas Hentschel (Beisitzer) und Helga Weller (Schatzmeisterin). - Foto: Wündisch-Konz

Wildeshausen - Der Freundeverein der Diakonie Himmelsthür hat sich bei seiner Mitgliederversammlung lebendig und zukunftsorientiert präsentiert. In ihrem Rückblick auf das Jahr 2015 erwähnte die Vorsitzende Annette Ueberschär als gelungene Veranstaltungen den Walderlebnistag auf Gut Sannum, das Bauen von Hochbeeten und Bemalen von bunten Seelenbrettern mit Beschäftigten der Tagesförderung sowie das Jubiläums-freundesmahl anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins.

An diesem Abend seien 14 neue Mitglieder eingetreten, sodass der Verein jetzt 100 Köpfe zähle. Passender-weise lautet der Titel des Werbeflyers auch „Freunde kann man nicht genug haben.“

Der Abend habe 2 775 Euro Überschuss erbracht, der unter anderem für Klangobjekte in der Tagesförderung von Menschen mit Assistenzbedarf verwendet werde, sagte Ueberschär. Insgesamt stehe der Freundeverein gut da. „Wir konnten jeden Antrag auf Förderung bewilligen.“ So habe man zum Beispiel für das inklusive Fußballtraining des VfL Wittekind Wildeshausen zehn Fußbälle gestiftet.

Monika Gruschke und Linda Vietor schieden aus dem Vorstand aus. Ueberschär dankte den beiden für ihre langjährige Unterstützung seit Entstehung des Vereins. Der übrige Vorstand trat wieder an und wurde einstimmig gewählt, ergänzt um den neuen Beisitzer Thomas Hentschel.

Auf einstimmigen Beschluss der Mitglieder wurde der Mindestmitgliedsbeitrag auf 20 Euro erhöht. Dies sei die erste Erhöhung seit Einführung des Euro, sagte Ueberschär. „Wir hoffen, dass die Mitglieder mitgehen. Wir bekommen auch immer sehr viele Spenden durch das Freundesmahl. Auch wenn manche persönlich nicht teilnehmen können, überweisen sie trotzdem einen Geldbetrag.“

Im zweiten Teil des Abends hielten Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde und Öffentlichkeitsreferentin Barbara Wündisch-Konz gemeinsam einen Vortrag zum Thema „Die Geschichte der Heilstätte vom Zauberberg zum inklusiven Wohnen“, der die Jahrzehnte der Lungenheilstätte Wildeshausen von der Gründung 1908 bis zur Schließung 1975 bildhaft darstellte, die Anfänge der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen erläuterte und schließlich den Bogen zur Inklusion spannte.

Mehr zum Thema:

CDU siegt bei Saar-Wahl - SPD profitiert nicht von Schulz

CDU siegt bei Saar-Wahl - SPD profitiert nicht von Schulz

Gewinner und Verlierer: Der Saarland-Wahltag in Bildern

Gewinner und Verlierer: Der Saarland-Wahltag in Bildern

4:1: Deutschland gelingt souveräner Sieg in Aserbaidschan

4:1: Deutschland gelingt souveräner Sieg in Aserbaidschan

Bilder und Noten: DFB-Elf holt souveränen Sieg in Aserbaidschan

Bilder und Noten: DFB-Elf holt souveränen Sieg in Aserbaidschan

Meistgelesene Artikel

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Spascher Sand wächst und möchte es warm haben

Spascher Sand wächst und möchte es warm haben

Kommentare