4,4 Millionen Euro laut Betreibervertrag

Neue Leuchten belasten Stadthaushalt

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In den kommenden Jahren müssen in Wildeshausen einige Lampen ausgetauscht oder modernisiert werden.

Wildeshausen - Die Umrüstung der Wildeshauser Straßenbeleuchtung auf moderne Lampen mit LED dürfte in den kommenden Jahren richtig ins Geld gehen. Bereits im Sommer hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass in Stadt teilweise Lampen vorhanden sind, für deren Leuchtmittel bereits seit drei Jahren ein Inverkehrbringungsverbot herrscht.

Einige Lampen sollten zudem aufgrund des Alters und des Zustands nicht mehr lange genutzt und somit ersetzt werden. Laut eines aktuellen Straßenbeleuchtungkonzeptes wurden für den Austausch von Leuchtmitteln bei Quecksilberdampfhochdrucklampen 345.000 Euro und für den Austausch von alten Leuchten 314.000 Euro veranschlagt. Daraufhin beauftragte die Wildeshauser Politik im August die Verwaltung, alternative Modelle für die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme der Straßenbeleuchtung zu erarbeiten.

Heute stellt die Verwaltung im öffentlichen Bauausschuss vor, wie die Kostensituation nach dem Abschluss eines Betreibervertrages aussehen könnte. Dieser würde die umfassende Erneuerung auf moderne Technik und die Instandhaltung der Straßenbeleuchtung sowie die Energiekosten für eine Zeit von 20 Jahren umfassen. 

Lichtpunkte würden erneuert

Zu Beginn würden alle Lichtpunkte grunderneuert und die Standsicherheit der Träger überprüft. Laut Vorlage dürfte ein derartiger Vertrag über 20 Jahre etwa 4,4 Millionen Euro kosten. Alternativ zu sehen wäre eine Betriebsführung durch die Stadt, die für 20 Jahre rund 4,85 Millionen Euro kosten würde. Nicht eingerechnet wären darin die Personalkosten sowie die Kosten der Prüfungen. Somit ergäbe sich eine Gesamteinsparung von mindestens 470.000 Euro, teilt die Stadt mit und empfiehlt deshalb, einen Betreibervertrag auszuschreiben.

Nach derzeitiger Lage müssen Anwohner von Straßen, bei denen die Leuchten ausgetauscht werden, zunächst nicht befürchten, an den Kosten beteiligt zu werden. Die Erhebung der Beiträge soll so lange zurückgestellt werden, bis an den betroffenen öffentlichen Straßen oder Wegen weitere Teile, beispielsweise Gehwege oder Fahrbahnen, ausgebaut werden. Dann allerdings würde die verbesserte Straßenbeleuchtung zusammen mit der aktuellen Ausbaumaßnahme abgerechnet.

dr

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