Barrierefreie Wohnungen für Singles, Paare, Familien und Senioren geplant

Neue Häuser sollen 2024 stehen

Wohnen „Vor Bargloy“: So ähnlich soll die Häuser unter dem Titel „Getreidehöfe“ aussehen.
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Wohnen „Vor Bargloy“: So ähnlich sollen die Häuser unter dem Titel „Getreidehöfe“ aussehen.

Wildeshausen – Die Resonanz war groß: 21 Investoren bewarben sich mit insgesamt 59 Entwürfen im öffentlichen Wettbewerb um die neun Grundstücke der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) „Vor Bargloy“ in Wildeshausen (wir berichteten). Überzeugt hat die Stadtverwaltung Wildeshausen unter anderem ein Konzept, das auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit setzt: die „Getreidehöfe“ der Oldenburger Linden Projekt GmbH.

Laut Einschätzung der Stadt hebt sich das Gesamtkonzept von allen anderen Wettbewerbsbeiträgen ab. Das Preisgericht würdigte dabei besonders die barrierefreie Wohnraumplanung mit Tiefgarage, die für eine Senioren-WG konzipierte Cluster-Wohnung sowie die ansprechende Freiraumgestaltung mit intensiver Begrünung.

„Über den Zuschlag für die Getreidehöfe freuen wir uns ganz besonders, da wir keinen Aufwand gescheut haben, damit die Gebäude sich möglichst stimmig und nachhaltig in die Umgebung einfügt“, sagt Peter Forch, Geschäftsführer der Linden Projekt. Die Intention, Brücken zu schlagen, spiegele sich bereits in der Namensgebung wider: Das Planungsgebiet diente früher als Ackerfläche und liegt zwischen der Roggenstraße und Gerstenstraße – namentlich gliedern sich die „Getreidehöfe“ damit nahtlos ein.

Sechs Mehrfamilienhäuser geplant

Der Entwurf aus der Feder des Architekten Max Hormann umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit je fünf beziehungsweise einmal vier Wohneinheiten, die voraussichtlich bis 2024 auf dem 4 012 Quadratmeter großen Grundstück entstehen sollen. Eine Tiefgarage nimmt den größten Anteil der 44 Parkplätze auf, lediglich sechs Parkplätze sollen oberirdisch entstehen.

Die Freiflächen sollen mit Angeboten für gemeinschaftliche Aktivitäten, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten versehen werden und den Bewohnern als Treffpunkt dienen. „Soziale Nachhaltigkeit und die Idee des gemischten Wohnens sind uns besonders wichtig“, betont Geschäftsführer Forch. „Mit Wohnflächen zwischen 62 und 112 Quadratmetern wollen wir deshalb barrierefreien und unter anderem rollstuhlgerechten Wohnraum schaffen, der für Singles, Paare, Familien und Senioren gleichermaßen attraktiv ist.“

Für ein hohes Maß an ökologischer Nachhaltigkeit sorgten eine energieeffiziente wie CO2-sparsame Holz-Hybridbauweise mit teilweise begrünter, mineralischer Putzfassade sowie Grünflächen mit heimischen Bäumen, Hecken und Sträuchern.

Die Auswahl der Bepflanzung erfolgt laut Investor mit wissenschaftlicher Begleitung, um einen Beitrag zu Klimaschutz und Artenvielfalt zu leisten. Auch in energetischer Hinsicht solle die Wohnanlage ein hohes Niveau bieten und mit einem biogasbetriebenen Blockheizkraftwerk zur zentralen Wärmeversorgung und Photovoltaikanlagen auf jedem Gebäude ausgestattet werden. Der Baustart ist für die erste Jahreshälfte 2022 angesetzt, die Fertigstellung soll spätestens Anfang 2024 erfolgen.

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