Stadt investiert 16. 000 Euro

Neue Funbox bereichert Skatepark in Wildeshausen

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Michael Müller und Marco Hoffschneider von der Stadtverwaltung, Matthias Kuhlmann, Ideengeber für die Anlage, und der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Sasse (von links) mit den ersten Jugendlichen, die die Funbox testen.

Wildeshausen - Die Stadt Wildeshausen hat 16. 000 Euro in die Hand genommen und eine neue Funbox für den Skatepark am Bauernmarschweg angeschafft. Die Rampe wurde am Donnerstag montiert und bietet den Skatern bessere Möglichkeiten, ihrem Hobby zu frönen.

Noch während Michael Müller und Marco Hoffschneider von der Stadtverwaltung, Matthias Kuhlmann, Ideengeber für die Anlage, und der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Sasse das Projekt am Donnerstagnachmittag vorstellten, schielten die Kinder und Jugendlichen, die im Skatepark waren, neugierig zur Funbox herüber. Als sie endlich ran durften, schossen die Skater mit ihren Fahrrädern oder auf Scootern regelrecht über die Metallrampe.

Der Skatepark werde auch mehr als 20 Jahre nach seinem Bau gut genutzt, so Sasse, der sich damals mit Matthias Kuhlmann und dessen Bruder Markus für den Bau der Anlage eingesetzt hatte. „Auch aus Bremen und Delmenhorst kommen Leute. Am Sonnabend ist hier richtig was los“, informierte Sasse, der als Krandelverwalter das benachbarte Gelände betreut.

Für Matthias Kuhlmann ist der Aufbau der Funbox auch ein Moment, um sich an die Anfänge des Parks zu erinnern. „Damals hieß es: Skaten ist doch nur eine Modeerscheinung. In drei Jahren ist alles vorbei.“ Aber so sei es nicht gekommen. „Der jetzige Stand ist super“, bewertete Kuhlmann die Anstrengungen der Stadt, aber auch der Skater, um die Anlage in Schuss zu halten.

Gerade Letzteres sei hervorzuheben, war Müllers Ausführungen zu entnehmen. Er lobte die Eigeninitiative und das Engagement zum Erhalt des Skateparks. Und dann sausten die Jugendlichen auch schon los, um ihr neues „Spielzeug“ auszuprobieren. Das hatten sie zuvor übrigens auch mit aufgebaut. 

bor

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