Neue Beleuchtung in der Wildeshauser Innenstadt mit 6 840 Lampen

Weihnachtliches Flair mit 90 LED-Strings

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Freude über die neue Beleuchtung (v.l.): Jürgen Poppe, Andreas Hauth, Tom Lagerpusch, Johannes Lenzschau, Andreas Scholz, Jens Kuraschinski und Peter Gebhardt neben dem historischen Rathaus.

Wildeshausen - Die „stillen Tage“ sind vorüber, nun dürfen überall die Weihnachtsmärkte beginnen. Die Wildeshauser Innenstadt ist seit Montag wieder festlich beleuchtet – diesmal sogar mit neuem Schmuck.

Traditionell wird die Beleuchtung am Montag nach dem Totensonntag in der Kreisstadt angeknipst. Die technischen Voraussetzungen hat die Elektro-Firma Scholz aus Wildeshausen in den vergangenen Tagen geschaffen. Chef Andreas Scholz und sein Team mit fünf Leuten hatten dazu etwa zehn Tage Zeit. Zusätzlich zur bewährten Ausstattung konnte der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Wildeshausen einen insgesamt 900 Meter langen String mit 6840 LEDs in Warmweiß kaufen. Finanziert wurde diese Anschaffung durch Geld von der Stadt, die 6000 Euro gezahlt hat.

„Der String ist in jeweils zehn Meter lange Segmente eingeteilt und wurde um die Tannen geführt“, so Peter Gebhardt vom Vorstand des HGV. Die alten Lichterketten hängen nun von den Tannenspitzen lotrecht hinunter. Die LEDs bringen eine 60-prozentige Energieeinsparung zu den herkömmlichen Halogenlampen. Davon gibt es aber auch noch über 16000 Exemplare in der Stadt. Sie hängen an Bäumen auf der Wester- und der Huntestraße sowie am Weihnachtsschmuck an der Ahlhorner Straße, der Bahnhofstraße und in Zwischenbrücken. Auch dieses Jahr wurden wieder 31 Bäume bestückt. Die Beleuchtung finanziert der HGV aus einer Umlage der Geschäfte. Die Inhaber bekommen erstmalig zur Belohnung eine Laterne mit Baumstamm, die bei Frank Stauga, Wirt des „Alten Amtshauses“, abgeholt werden kann.

„Vielleicht gelingt es uns in diesem Jahr, ein ausgeglichenes finanzielles Ergebnis zu bekommen, weil die Stadt den Zuschuss bewilligt hat“, so HGV-Schatzmeister Jürgen Poppe. In den vergangenen Jahren habe der Verein jeweils bis zu 5000 Euro beisteuern müssen. Ärgerlich war vor einem Jahr, dass durch Vandalismus einige Lichterketten zerstört wurden. Nur durch die LEDs war es möglich, wieder genügend Bäume zu bestücken.

dr

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