Plan sieht mehr als 100 Grundstücke vor / Grünzug und ökologische Ausrichtung

Neue Bauflächen vor Bargloy

Freies Feld für Wohnbebauung: An dieser Stelle soll auch der Grünzug entstehen.
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Freies Feld für Wohnbebauung: An dieser Stelle soll auch der Grünzug entstehen.

Wildeshausen – Mehr als 100 neue Grundstücke für Einfamilien- und Doppel- sowie Mehrparteienhäuser im Westen Wildeshausens: So sehen die Pläne für einen knapp 54 000 Quadratmeter großen Bereich nördlich des Bargloyer Weges aus. Am Mittwoch befasst sich der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt ab 18.15 Uhr im historischen Rathaus mit den Plänen, die dazu führen dürften, dass es voraussichtlich Ende des kommenden Jahres ausgedehnte neue Wohnbauflächen in der Kreisstadt gibt. Diese sollen zudem deutlich attraktiver werden als vergleichbare Bereiche der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme. Ein Schwerpunkt wird laut Verwaltungsangaben auf eine ökologisch ausgerichtete Planung gelegt.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes soll eine Lücke im Siedlungsbereich längs des Bargloyer Weges geschlossen werden. Rund 42 500 Quadratmeter der Fläche werden als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.

Die Areale konnten bislang nicht entwickelt werden, da sich in unmittelbarer Nähe ein bäuerlicher Vollerwerbsbetrieb mit Nutztierhaltung befindet. Mittlerweile hat sich der Landwirt vertraglich verpflichtet, die Tierhaltung zum 1. Januar aufzugeben. Die Stallgebäude werden abgerissen.

Grünzug durch das Gebiet

Die Erschließung des neuen Baugebietes soll über den Bargloyer Weg und über die geplante kommunale Entlastungsstraße erfolgen, wobeiletztere erst in ein paar Jahren gebaut sein dürfte. Der verdichtete Wohnungsbau soll von Ost (Entlastungsstraße) nach West abnehmen und an die vorhandene Bebauung anschließen. Im zentralen Teil des Entwurfsgebietes ist ein Bereich für Mehrfamilienhäuser vorgesehen, um, so der Planer, „eine ausgewogene Durchmischung“ des Viertels zu erreichen. Das zu bebauende Areal soll in Nord-Süd-Richtung durch einen öffentlichen Grünzug gequert werden, was nach Verwaltungseinschätzung zu einer besonderen Aufenthaltsqualität beitragen dürfte. „Besondere Ansprüche werden auch an die städtebauliche Qualität der zukünftigen Gebäude und den öffentlichen Raum gestellt“, heißt es in der Begründung des Bebauungsplanes.

Jedes große Grundstück soll einen Laubbaum bekommen

Im Rahmen der ökologisch ausgerichteten Planung sollten Flachdächer möglich und erwünscht sein. Sie müssen jedoch begrünt werden. „Das Erschließungskonzept in Verbindung mit den festgesetzten Firstrichtungen legt eine Süd- oder Westausrichtung der Dachflächen fest, sodass die Sonnenenergie effizient genutzt werden kann“, erklärt der Planer. Lediglich am westlichen sowie südlichen Rand des Bereiches an der Bargloyer Heide sowie dem Bargloyer Weg werde auf eine Firstrichtung verzichtet. Ziel sei es, eine gute Belichtung und Besonnung zu erreichen. Das führe zu besseren bioklimatischen Bedingungen, heißt es. Außerdem sei je angefangenen 600 Quadratmetern Baugrundstück mindestens ein hochstämmiger standortgerechter Laubbaum anzupflanzen.  dr

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