St.-Peter-Schule an der Heemstraße

Neue Ampel, bessere Beleuchtung: Arbeiten für neuen Schulstandort in Wildeshausen kommen voran

Hier sieht es noch recht wild aus: Auf dem Schulhof der neuen St.-Peter-Schule wird intensiv gearbeitet.
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Hier sieht es noch recht wild aus: Auf dem Schulhof der neuen St.-Peter-Schule wird intensiv gearbeitet.

Die Stadt Wildeshausen treibt die Vorbereitungen auf den Schulstart der St.-Peter-Schule voran, aber wahrscheinlich wird bis 2. September nicht alles fertig.

Der Schultausch war zwar schon Ende 2018 beschlossen worden, aber die Stadt hinkt ihren eigenen Plänen etwas hinterher. So heißt es im aktuellsten Quartalsbericht zu dem Projekt auf der städtischen Internetseite, dass „die notwendigen verkehrlichen Maßnahmen bis zum zweiten Quartal 2021 umgesetzt werden“.

Besser beleuchtet und befestigt: Der untere Wall hinter der Schule.

Das ist nicht passiert, gut sieht es aber derzeit am Wall hinter der Schule aus. Der städtische Bauhof hat in den vergangenen Tagen mehrere Lampen installiert, sodass der Weg jetzt stärker ausgeleuchtet wird. Und auch der Untergrund wurde mit einer Schotterdecke besser befestigt. Allerdings sind der Stadt hier Grenzen gesetzt. „Der Wall ist ein Denkmal“, gibt Bauamtsleiter Hans Ufferfilge zu Bedenken. „Wir werden die Situation aber im Blick behalten und schauen, wie dieser Weg angenommen wird“, behält er sich weitere Maßnahme an dieser Stelle vor.

Mobile Ampel soll kommende Woche installiert werden

Ein größerer Knackpunkt ist die Ampel an der Kreuzung Heemstraße/Bahnhofstraße. Wie berichtet war die Ausschreibung nicht erfolgreich, weil sich nicht einmal eine einzige Firma für die Erdbauarbeiten gemeldet hatte. Stattdessen soll erst einmal eine mobile Ampel Abhilfe schaffen. „Die ist bestellt und soll kommende Woche installiert werden“, informiert Ufferfilge. Langfristig solle allerdings weiterhin eine „richtige“ Ampelanlage gebaut werden. Der Amtsleiter hofft, das Projekt freihändig vergeben zu können. Eine erneute Ausschreibung sei nicht nötig. Ufferfilge bremst allerdings, was die Erwartungen an eine baldige Lösung angeht: „Die Auftragsbücher der Tiefbaufirmen sind voll ohne Ende.“

Hier kommt eine mobile Ampel hin: Die Kreuzung Heemstraße/Bahnhofstraße wird sicherer.

Ebenfalls gut beschäftigt sind die Arbeiter, die den Schulhof der ehemaligen Hunteschule neu anlegen. Dort sieht es momentan noch recht wild aus. „Wir haben die große Hoffnung, dass es zum Schulstart fertig wird“, sagt Ufferfilge. Es werde ganz intensiv gearbeitet. Und wenn es mit dem 2. September nicht hinhaue, „sind es allenfalls Tage, über die wir hier reden“.

Auf dem Schulhof ist noch viel zu tun

Die St.-Peter-Schule hat in Absprache mit der Polizei und dem ADAC zwei Wege zum neuen Standort bestimmt und in einem Video auf der Internetseite der Schule beschrieben. Demnach können Eltern ihre Kinder auf dem Gildeplatz absetzen, von wo sie über den Marktplatz zur „Brasserie“ und dann die Bahnhofstraße entlang zum Wall gehen. Eine alternative Route – vor allem für Radfahrer – führt von der Straße „Im Hagen“ ebenfalls am Wall entlang. Bleibt abzuwarten, ob viele Eltern ihre Kinder auf diese Wege schicken oder sie versuchen, ihren Nachwuchs direkt bis vor die Schule zu kutschieren.

Im Vorfeld des Umzugs hatten Elternvertreter massive Kritik an der Stadt geäußert, weil diese aus Sicht der Väter und Mütter zu wenig für die Verkehrssicherheit am neuen Standort getan hat, der an der viel befahrenen Heemstraße liegt. Daraufhin hatte die Stadt das Gespräch gesucht und einen runden Tisch eingerichtet. Das Video zu den Schulwegen kann auf der Internetseite www.st-peter-schule-wildeshausen.de abgerufen werden.

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