Abriss soll bis zum Gildefest erfolgen / Kleiner Gewerbebetrieb im Erdgeschoss

Neubau am Marktplatz: Start 2020

Die ursprüngliche Planung für das Eckhaus an der Burgstraße. Das Gebäude ragt auf der Zeichnung zu stark in den Straßenraum hinein. Montage: Damke

Wildeshausen – Der Abbruch sowie Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Burgstraße 5 – direkt am Wildeshauser Marktplatz – war ursprünglich schon für den Sommer 2018 geplant. Daraus wurde nichts, weil es noch einigen Abstimmungsbedarf gab. Jetzt aber kann Besitzer Jochen Meyer berichten, dass die Gewerke demnächst ausgeschrieben werden sollen. Er und seine Frau Petra hoffen, dass das alte Gebäude bis Frühling 2020 entfernt werden kann. Dann bliebe während des Gildefestes eine Baulücke in der Nähe des Gildeplatzes. Im Sommer könnten die Arbeiten am Neubau beginnen.

Von Anfang an hatte Meyer betont, nicht unter Zeitdruck zu stehen. „Wir wollen das alles in einem Zug erledigen“, erklärte er schon vor knapp zwei Jahren auf Nachfrage. Zusammen mit dem Architekten und seiner Frau habe er die Raumaufteilung eingehend diskutiert, dann habe die Denkmalschutzbehörde noch Wert darauf gelegt, dass der Erker ein wenig kleiner ausfällt, um das Gesamtbild des Marktplatzes in Sichtweite zum historischen Rathaus nicht zu beeinträchtigen. „Die Optik bleibt aber weitgehend so, wie ich sie mit Architekt Stephan Damke vorgestellt habe“, betonte Meyer. Das Projekt wird allerdings von Ingenieur Ernst-Dieter Frost geleitet, der in seinem Büro auch die Bauzeichnungen auf Grundlage des Damke-Entwurfs gefertigt hat.

Das Erdgeschoss des Hauses wird, wie bisher geplant, für einen Gewerbebetrieb vorgehalten. Meyer hat einen Mieter an der Hand, der aber noch nicht genannt werden soll. Am liebsten hätte er auch im ersten Geschoss einen Gewerbebetrieb. Dafür gibt es aber wohl noch keine Interessenten.

Der Bäckermeister hatte das Eckhaus an der Burgstraße vor 17 Jahren gekauft und geplant, im Erdgeschoss ein Café einzurichten. Es stellte sich aber als zu klein heraus, zudem ist die Außenfläche nicht groß genug für Gastronomie. Ziel der Architektur ist es, die Platzsituation am Stadthaus aufzuwerten. Der Bau soll über 550 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sowie einen Aufzug verfügen. Meyer möchte die Loftwohnung im Obergeschoss selbst beziehen.  dr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Coronavirus-Verdacht: Züge aus Italien am Brenner angehalten

Coronavirus-Verdacht: Züge aus Italien am Brenner angehalten

Morsumer Kinderkarneval beim TSV Morsum

Morsumer Kinderkarneval beim TSV Morsum

Kinderfasching bei Puvogel

Kinderfasching bei Puvogel

Bielefeld feiert nach drohender Spielabsage

Bielefeld feiert nach drohender Spielabsage

Meistgelesene Artikel

„hanseSWINGproject“ tritt auf

„hanseSWINGproject“ tritt auf

Gutachter: Blutbuche ist vital und schützenswert

Gutachter: Blutbuche ist vital und schützenswert

Windböe drückt Lastzug in Planke

Windböe drückt Lastzug in Planke

Erste Bäume vor der Klinik entfernt

Erste Bäume vor der Klinik entfernt

Kommentare