Initiative erarbeitet Handlungsempfehlungen

„Natürlich Wildeshausen“ hat viele Ideen für Naturschutz in der Kreisstadt

Matthias Kluck, Jens Kuraschinski, Antonia Klein, Tamino Büttner und Raphael Klein (v.l.) bei der Übergabe des Naturschutz- und Gestaltungsprogramms vor dem Stadthaus.
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Matthias Kluck, Jens Kuraschinski, Antonia Klein, Tamino Büttner und Raphael Klein (v.l.) bei der Übergabe des Naturschutz- und Gestaltungsprogramms vor dem Stadthaus.

Wildeshausen - Zunächst beschlossen einige Wildeshauser um Hannes Wirth vor rund einem Jahr spontan, gemeinsam am Burgberg Müll einzusammeln, dann versammelten sich interessierte Bürger, Mitglieder des Jugendparlamentes, der Initiative „Grüner Planet“ sowie der Jusos in der Gruppe „Natürlich Wildeshausen!“, um Naturschutzideen zu entwickeln, und am Freitag übergaben sie ihr Konzept an Bürgermeister Jens Kuraschinski.

Der nahm die ordentlich gebundenen Handlungsempfehlungen entgegen und versprach, gute Ideen in die politische Beratung einzubringen.

„Wir haben die Initiative am 30. November gestartet“, berichtete Juso-Mitglied und SPD-Ratsherr Matthias Kluck über den Werdegang der Gruppe. „Im Rahmen von sechs Sitzungen haben wir dann ein Konzept erarbeitet.“ Die Projektgruppen „Bewusstsein schaffen“, „Müllaufkommen verringern“ und „Natur gestalten“ hätten unabhängig voneinander ihre Themen ausgearbeitet und abschließend sämtliche im Konzept enthaltenen Maßnahmen diskutiert.

Von Aschenbechern bis zu mobiler Energieberatung

„Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Leute beteiligt haben“, sagte Wirth. „Unsere Natur ist ein Geschenk. Das müssen wir schützen und gestalten“, betonte Tamino Büttner, Vorsitzender der Jusos Wildeshausen-Harpstedt-Dötlingen, und Antonia Klein, Vorsitzende des Jugendparlaments, bekräftigt: „Wir haben alle an einem Strang gezogen. Dieses Projekt war eine tolle Erfahrung.“

Die Aktiven haben vielfältige Ideen für Wildeshausen entwickelt. So wollen sie im Herbst ein Kinoforum starten, in dessen Rahmen es themenorientierte Filme gibt, an deren Vorführung sich eine Diskussionsrunde anschließt. Die Initiative schlägt für die Kreisstadt eine Baumschutzsatzung vor, wünscht sich eine mobile Energieberatung, möchte weitere Müllsammelaktionen initiieren und Aschenbecher überall dort aufstellen, wo sich viele Raucher aufhalten. Sie plädiert für die Einführung eines Mehrwegbechers mit Pfandsystem für Kaffeetrinker und die Reduzierung von Plastiktüten. Zudem erhofft sich die Gruppe, dass der Waldlehrpfad in Wildeshausen attraktiver gestaltet wird, es neue Bänke gibt und noch mehr Blühstreifen angelegt werden.

„Wir stellen unsere Ideen gerne in Ausschusssitzungen vor“, erklärte Raphael Klein von „Grüner Planet“ dem Bürgermeister.

dr

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