„Natürlich gemeinsam“ triumphiert

Projekt von „mischMIT!“, der Himmelsthür und „Grüner Planet“ gewinnt Inklusionspreis

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Helga Weller, Christin Henke, Simone Behnken, Raphael Klein, Thorben Kienert und Sylvia Weber (von links) vom Projekt „Natürlich gemeinsam“ freuten sich über die Auszeichnung.

Wildeshausen - Das Projekt „Natürlich gemeinsam“ von der Freiwilligenagentur „mischMIT!“, der Diakonie Himmelsthür und dem Verein „Grüner Planet“ aus Wildeshausen ist am Donnerstagabend mit dem Inklusionspreis des Landkreises Oldenburg ausgezeichnet worden. Die Laudatorin und FDP-Kreistagsabgeordnete Marlies Pape sprach von einer „besonderen Kombination“.

Seit dem Beginn des Projekts vor rund einem Jahr haben die Teilnehmer im Vereinsgarten des „Grünen Planeten“ schon einiges auf die Beine gestellt. So haben sie Hochbeete aufgebaut und Gemüse angepflanzt. Zwei- bis dreimal im Monat kümmern sich die Mitarbeiter um das grüne Areal. „Jeder bringt sich in dem Maß ein, wie es ihm möglich ist. Bei der Arbeit lernt man sich kennen, entwickelt neue Ideen und ist in die Gemeinschaft eingebunden“, lobte Pape. „Durch eine Assistenz wird Menschen mit Beeinträchtigungen bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe ermöglicht.“ Allen Beteiligten wünschte sie gute Begegnungen, Erfahrungen, Kontakte und Freundschaften. „Sie gehören zu den besten in Deutschland. Das ist spitze“, richtete Pape abschließend noch zwei Sätze an „mischMIT!“.

„Das ist eine schöne Anerkennung“, bedankte sich Geschäftsführer Thorben Kienert. Er habe nicht damit gerechnet, dass das Projekt mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet werde. Ebenfalls geehrt wurden die TSG Hatten-Sandkrug für die Inklusionsarbeit im Verein sowie der Huder Lohnunternehmer Holger Blankemeyer, der Mitarbeiter mit Handicap ausbildet und einstellt.

Insgesamt waren beim Landkreis zehn Bewerbungen um den Inklusionspreis eingegangen – darunter unter anderem die der Grundschule Hohenfelde in der Gemeinde Wardenburg wegen des engagierten Einsatzes der Lehrkräfte zugunsten der Inklusion.

Den Schwerpunkt der Rede von Landrat Carsten Harings bildete das Wort „gemeinsam“. Es gehe im Landkreis darum, Vielfalt gemeinsam zu akzeptieren und zu leben. „Wir dürfen nicht immer nur auf uns selbst schauen“, mahnte er. Man müsse auf seine Umwelt achten und gemeinsam jeden Menschen schätzen.  

lo

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