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Gildefest Wildeshausen: Neue Art von Virus in „Schwarzrockklinik“ nachgewiesen

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Von: Ove Bornholt

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Das sieht nicht gut aus: Udo Weiselowski, Vize-Feldwebel der Wache, hat sich offenbar angesteckt.
Das sieht nicht gut aus: Udo Weiselowski, Vize-Feldwebel der Wache, hat sich offenbar angesteckt. © bor

„Die Kanoniere“ haben sich mal wieder einen Spaß mit der Wache erlaubt: Das Virus „Morbus Brutalis Gildicus Vulgaris“ spielte dabei eine Rolle.

Wildeshausen – Es hört einfach nicht auf: Ein neues Virus ist am Dienstag erstmals in der „Schwarzrockklinik“ in Wildeshausen nachgewiesen worden. Udo Weiselowski, Vize-Feldwebel der Wache, hat sich nachweislich mit „Morbus Brutalis Gildicus Vulgaris“ angesteckt, wie eine Untersuchung von Dr. George (Hans-Georg Kolloge) und Dr. Stefan (Stefan Marowsky) ergeben hat.

Die beiden gehören zum Gilde-Club „Die Kanoniere“, der sich jedes Jahr an Pfingsten im Rademacher-Hof in der Wildeshauser Innenstadt einen Spaß mit der Wache erlaubt.

Erlaubt sich jedes Jahr einen Spaß mit der Wache: Der Gildeclub „Die Kanoniere“. Dieses Mal haben sie die „Schwarzrockklinik“ in Betrieb genommen.
Erlaubt sich jedes Jahr einen Spaß mit der Wache: Der Gildeclub „Die Kanoniere“. Dieses Mal haben sie die „Schwarzrockklinik“ in Betrieb genommen. © bor

Eine Abordnung der Wache wurde im Hof begrüßt, musste allerdings sofort Schutzmasken anlegen. Dann wurden sie über die Gefahren des neuartigen Virus aufgeklärt. Symptome sind eine trockene Zunge, gerötete Augen und häufiger Harndrang. Da die ersten Soldaten schon einige Anzeichen aufwiesen, bestand Handlungsbedarf. Gott sei Dank hatten „Die Kanoniere“ einen verlässlichen Test entwickelt: Eine blaue Pille in den Mund nehmen, 30 Sekunden lang kauen und dann ausspucken. Während der Test bei Rolf Tepe nicht anschlug, hatte Udo Weiselowski nicht so viel Glück. Die eindeutige Blaufärbung der Zunge ließ keinen Zweifel zu: „Morbus Brutalis Gildicus Vulgaris“ ist in der Kreisstadt angekommen.

Sofort kümmerte sich das ärztliche Personal, das Ganzkörperschutzanzüge trug, um den Erkrankten und isolierte ihn von seinen Kameraden. Zum Glück gibt es bereits ein Heilmittel, das dann auch zur Anwendung kam. „Anschließend kann zur Rekonvaleszenz zur normalen Nahrungsaufnahme übergegangen werden“, heißt es im Info-Zettel der „Kanoniere“. Na dann, guten Hunger.

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