Senioreneinrichtung vermeldet bessere Abläufe und Schulungen / Zahl der Plätze wird erhöht

Nach Corona-Missständen: „Atrium am Wall“ mit neuer Leitung

Neue Leitung für das „Atrium am Wall“: Dr. Maria Geiger (l.) ist Geschäftsführerin, Natalie Mucker-Schumann hat die Hausleitung übernommen.
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Neue Leitung für das „Atrium am Wall“: Dr. Maria Geiger (l.) ist Geschäftsführerin, Natalie Mucker-Schumann hat die Hausleitung übernommen.

Wildeshausen – Die Seniorenresidenz „Atrium am Wall“ in Wildeshausen hat eine neue Geschäftsführerin sowie eine neue Hausleitung und plant eine Erweiterung der Einrichtung. Wie die „almavita Trägergesellschaft“ in Schwandorf (Bayern) mitteilt, leitet Dr. Maria Geiger nun wieder die Geschäfte, nachdem sie diese Führungsposition bereits bis April 2019 innegehabt hatte. Als Hausleitung ist die langjährige Residenzberaterin Natalie Mucker-Schumann dabei. Sie ist dem Haus bereits seit zwölf Jahren verbunden.

Beiden Frauen kommt es nach eigenen Angaben darauf an, die Pflegeeinrichtung an der Heemstraße mit einer „hohen Geradlinigkeit und einem großen Schwerpunkt auf das Wohlergehen der Bewohner zu führen“.

Damals massive Kritik vom Gesundheitsamt

Das „Atrium am Wall“ war im Frühjahr in die Schlagzeilen geraten, weil sich dort mehrere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert hatten. Es hatte massive Kritik vom Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg an der damaligen Heimleitung sowie der damaligen Geschäftsführung gegeben, weil Vorgaben im Rahmen der Coronaverordnung nicht eingehalten wurden. Diese Geschehnisse führten dazu, dass sich die Seniorenresidenz nun mit neuem Leitungsteam aufgestellt hat. „Mucker-Schumanns Ziel ist es, die Einrichtung schnell in eine positive Zukunft zu führen“, betont Geiger. „Die Veränderungen sind bereits jetzt überall spürbar. Abläufe werden verbessert, die rund 50 Mitarbeiter gut angeleitet und die Organisation optimiert. Es weht ein Wind des Neuanfangs.“

„Mitarbeiter hoch motiviert!

Nach den Vorfällen im Frühjahr war die Zahl der Bewohner deutlich gesunken. Mittlerweile sind aber wieder fast alle Wohnungen belegt.

„Die alten Menschen werden nach ihren persönlichen Bedürfnissen sowie der Berücksichtigung des Hygienekonzepts versorgt“, so Mucker-Schumann. Die Mitarbeiter seien hoch motiviert und gut ausgebildet.

Das „Atrium“ plant, die Plätze von 64 auf 80 zu erhöhen. Dazu sollen die bislang sehr geräumigen Doppelzimmer des ehemaligen betreuten Wohnens umgebaut und zu Einzelzimmern umgewandelt werden. „Wir wollen das im nächsten Jahr umsetzen“, so Mucker-Schumann. „Diese Veränderung gehört mit in das Gesamtkonzept.“  dr

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