„Genuss am Fluss“ gestartet

Musikalisches „Feuerwerk“ mit Wincent Weiss und Regen am Ufer der Hunte

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Wincent Weiss suchte schnell den Kontakt zu seinen Fans vor der Bühne von „Genuss am Fluss“.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Am Vorabend trat Wincent Weiss noch im Rahmen der Gala für den Deutschen Radiopreis in der Elbphilharmonie auf, rund 24 Stunden später blickte er von der Bühne vor dem „Alten Amtshaus“ auf die Hunte in der Abenddämmerung und rund 2 200 Menschen in wetterfester Kleidung.

Zeit, ein musikalisches Feuerwerk abzubrennen – ganz entsprechend seines größten Hits „Feuerwerk“. Das Festival „Genuss am Fluss“ öffnete am Freitag bereits um 15 Uhr seine Pforten. Es regnete, sodass sich zunächst nur wenige Besucher einfanden, die über mit Stroh abgedeckten Wegen von Pagode zu Pagode liefen. An vielen Stellen wurden noch letzte Arbeiten erledigt, damit am Abend alles perfekt war.

Bis Sonntag bieten die Organisatoren Torsten Koschnitzke sowie Stefan Iken und Rebecca Breuer zusammen mit vielen Ausstellern ein rundes Programm, das am Sonntag mit dem Tag des offenen Denkmals kombiniert wird.

Ruhiges und hochwertiges Festival

Schon in den ersten Stunden zeigte sich, dass „Genuss am Fluss“ ein Festival sein soll, das ruhig und hochwertig ist. So konnten die Musiker ungestört ihren Soundcheck machen, während an den Ständen die ersten Weinflaschen entkorkt wurden, der Schmied das Eisen schlug und der Bürger- und Geschichtsverein seine letzten Tafeln aufstellte. Am Stand der Historiker können die Besucher alte und neue Ansichten der Stadt wie bei einem Memory-Spiel zusammenbringen.

Als erste Musikgruppe trat das Trio „Gordon“ auf die große Festivalbühne. Gitarrist und Lead-Sänger Wolfgang Lock, Schlagzeuger Uwe Gans und Bassist Detlef Blanke boten teils mehrstimmig Songs von Supertramp, Billy Joel, Duran Duran, den Beatles, Toto und vielen anderen in ganz speziellem „Gordon-Arrangement“.

Einige ganz junge Zuhörer vor der Bühne

Vor der Bühne versammelten sich bereits einige ganz junge Zuhörer. „Viele unserer Songs dürftet ihr wohl eher bei euren Eltern gehört haben“, schmunzelte Lock, wohlwissend, dass die Generation über 40 Jahre die meisten angespielten Songs kannte.

Ein deutlich jüngeres Publikum wollten die Organisatoren mit der Verpflichtung von Wincent Weiss erreichen.

Das gelang, denn ab 21 Uhr waren im Vergleich zum Auftritt von Stefan Gwildis vor zwei Jahren viel mehr Jugendliche auf dem Festivalgelände – davon viele Mädchen, die sich für den smarten Sänger begeisterten, der mit „Feuerwerk“ sowie „Musik“ sein in den Single-Charts ganz weit nach oben stieg und vor vier Wochen das Lied „Frische Luft“ als dritten Song aus dem ersten Album „Irgendwas gegen die Stille“ veröffentlichte.

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