Müller Wohnbau errichtet drei Häuser auf ehemaligem Tankstellen-Gelände

„Schandfleck verschwindet von der Bildfläche“

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So sollen die Häuser einmal von vone aussehen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Tankstelle, Internet-Café oder Autowäsche sind an der Ecke Ahlhorner-/Glaner Straße in Wildeshausen „Schnee von gestern“. Schon bald werden dort die Bagger der Firma Scheele anrücken, um Platz zu schaffen für drei Neubauten.

Erworben wurde das gesamte Areal mit einer Größe von etwa 2400 Quadratmetern von dem Wildeshauser Unternehmen Helmut Müller Wohnbau. „Wir werden dort drei schöne Häuser mit jeweils sechs bis acht Wohneinheiten bauen“, erklärt Investor Müller. Bereits Ende November werde von den alten Gebäuden nichs mehr zu sehen sein: „Baubeginn und -fortschritt hängen dann jedoch auch von der Witterung ab. Wir hoffen natürlich, dass alles zügig vorangehen kann.“

In diese Kerbe schlägt auch sein Mitarbeiter Markus Konsorr, der die Bauleitung für dieses Projekt übernommen hat: „Mit diesen Neubauten verschwindet in der Kreisstadt endlich ein Schandfleck von der Bildfläche. Das Areal ist derzeit doch nicht mehr schön anzuschauen.“

Auf seinem Computer hat Konsorr schon einige Zeichnungen und Grundrisse für die drei Häuser, in denen Eigentums- oder Mietwohnungen entstehen sollen: „Wir sind noch nicht ganz sicher, wie viele Wohneinheiten pro Haus gebaut werden.“ Er selber plädiere dafür, dass das Haus direkt im vorderen Bereich etwas flacher gehalten wird, um den Blick auf die beiden hinteren, höheren freizugeben: „In denen würde ich gerne Penthäuser integrieren. Außerdem macht diese Anordnung sicherlich auch optisch einiges her.“

Zudem sei geplant, im vorderen Haus eine Geschäftszeile zu erstellen. „Auf rund 160 Quadratmetern im Erdgeschoss könnte zum Beispiel ein Seniorentreff und/oder -café vorgesehen werden“, betont der Experte. Wichtig zu erwähnen sei vor allem die Tatsache, dass die Häuser komplett barrierefrei gebaut werden: „Jeder einzelne Raum in den etwa 80 Quadratmeter großen Wohnungen wird so ausgelegt, dass auch genügend Platz besteht, um mit einem Rollstuhl zu wenden.“ Es verstehe sich von selbst, dass die Häuser mit Fahrstühlen ausgestattet werden.

„Die Käufer haben noch die Möglichkeit, mitzuentscheiden, ob ein Gäste-WC integriert oder vielleicht ans Kinderzimmer ein zusätzliches Bad angeschlossen werden soll. Auch ein Zugang zum Badezimmer vom Elternschlafzimmer ist duchaus möglich“, sagt Konsorr.

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