Morscheck präsentiert Hörspiel „Kohltour der reitenden Leichen“

Tote in der Klosterruine

+
Starkes Team für ein Gruselhörspiel: Franz Mose (Toningenieur), Tom Steinbrecher, Sven Morscheck und Fabian Harloff (von links).

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ohne Film- oder Hörspielproduktionen geht bei dem Wildeshauser Sven Morscheck nichts, er ist viel zu „heiß“ darauf, die Menschen das Gruseln zu lehren. So auch mit dem neuesten Hörspiel „Kohltour der reitenden Leichen“, das jetzt in Tonstudios in Hamburg, München und Colnrade aufgenommen wurde.

Wer Morscheck kennt, der weiß, dass er bei seinen Produktionen nichts dem Zufall überlässt. Und so sind jetzt eine alte Horror-Legende, verschiedene Erzählebenen und ein Sprecher-Ensemble, das auf diesem Niveau recht hochkarätig ist, die Zutaten, aus denen er sein Hörspiel „zusammengebraut“ hat. Dank seiner guten Kontakte zur Szene konnte er für sein jüngstes Werk die Hochkaräter Kerstin Draeger, Fabian Harloff und Gordon Piedesack an Bord holen, die die Herzen der Hörspielfans sicherlich höher schlagen lassen.

Der mehrfach ausgezeichnete Hamburger Musiker und Hörspielproduzent Tom Steinbrecher sorgt für Gruselatmosphäre und Musik. Für den Schnitt konnte der Regisseur mit Patrick Holtheuer einen echten Profi in Sachen Hörspielbearbeitung gewinnen. Auch bei der Covergestaltung ist Morscheck kein Risiko eingegangen, hier war Timo Wuerz am Werk und gestaltete es ganz nach den Vorstellungen des Wildeshausers.

„Von Kindesbeinen an bin ich begeistert von der Europa-Gruselserie von H. G. Francis“, sagt Morscheck. Daher sei es ihm ein Vergnügen gewesen, selbst ein Gruselhörspiel zu schreiben und zu inszenieren.

„Da sind sechs Freunde, die jedes Jahr eine Kohltour auf die Beine stellen. Leider hängen nun aber der Schleier eines Seitensprungs sowie die schmerzhafte Trennung von einem der Paare über der eigentlich vergnüglichen Veranstaltung“, plaudert Morscheck aus dem Inhalt. Dennoch brechen sie auf – nur der amtierende Kohlkönig Chris weiß, wohin die Reise geht. Als ein Unwetter aufzieht, und die Gruppe keine andere Möglichkeit findet, sich unterzustellen, flüchten sich die jungen Leute in eine Klosterruine.

„Das Ganze geschieht, ohne zu wissen, dass für sie damit der schlimmste Albtraum ihres lebens beginnt. Und diesen werden einige mit ihrem Leben bezahlen. So, mehr werde ich jetzt aber nicht verraten“, betont Morscheck mit einem Augenzwinkern. Es habe ihm einfach riesigen Spaß gemacht, nach dem Film „Der Feeder“ wieder einmal ein Hörspiel zu Papier zu bringen und auch umzusetzen. „Das ist eben meine Welt. Und mit dem Team hat es sehr viel Spaß gemacht.“ Die Veröffentlichung (Amazon und iTunes) sei für den Sommer geplant.

Mehr zum Thema:

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Küken liefern „PiepSchau“ in der Grundschule Asendorf

Küken liefern „PiepSchau“ in der Grundschule Asendorf

Ostermarkt in Brunsbrock

Ostermarkt in Brunsbrock

Meistgelesene Artikel

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Kommentare