Bürgermeister stattet Offiziere neu aus

Monduhr und Sextant sollen Abmarschzeit bestimmen

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Bürgermeister Jens Kuraschinski überreichte Wilhelm Meyer sowie Günter Vorberger eine Monduhr, Andreas Tangemann einen Gezeitenkalender und Siegbert Schmidt (v.l.) einen Sextant. 

Wildeshausen - Wenn es nach dem General der Gilde und Bürgermeister Jens Kuraschinski geht, dann richtet sich die Wildeshauser Schützengilde in Zukunft nach der Monduhr und dem Sextanten bei der Bestimmung der Abmarsch- und Antrittszeiten. In seiner launigen Rede im Rahmen des Stadtempfanges zum Gildefest drückte Kuraschinski damit seinen Wunsch aus, sich in der Feierwoche nicht immer exakt an Zeitvorgaben halten zu müssen.

Rund 130 geladene Gäste waren in den Rathaussaal gekommen, um von dort zur Burgwiese zu marschieren, wo das Gildefest traditionell mit dem Großen Zapfenstreich und dem Höhenfeuerwerk eröffnet wird.

Als jedoch Oberstleutnant Franz Duin gebeten wurde, die genaue Uhrzeit bekanntzugeben, entgegnete er, diese nach Kuraschinskis Ausführungen nicht mehr exakt benennen zu können.

Der Bürgermeister, der auch Hobbyastronom ist, fragte nämlich in seiner kurzen Rede, wie die Gilde denn vor der Erfindung der Zeit das genaue Datum des Festes bestimmt hat. Er behauptete, bereits in der Urzeit – also lange vor der Gilde von 1403 – eine Antwort gefunden zu haben. Auf der Internetseite der Sternwarte Recklinghausen sei er auf einen sehr interessanten Bericht gestoßen, so Kuraschinski. „Handelt es sich bei der Visbeker Braut, die ja in Wildeshausen liegt, eventuell um eine frühzeitliche Mondwarte zur Bestimmung des Gildefestes? Oder war sie sogar eine Gildefestwarte?“ Die Stellung der Steine sei auf jeden Fall geeignet, Beginn und Ende der Mondperiode zu bestimmen. „Für unser geplantes Urgeschichtliches Zentrum wäre das natürlich ein Highlight: Wildeshausen und die Gilde werden mit der Visbeker Braut zu Klein-Stonehenge, und die Kreisstadt wird wieder ein richtiger Pilgerort.“

Zapfenstreich beim Gildefest

 © Tanja Schneider
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 © Justin Hansemann
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Gildefest-Party am Sonntagabend

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Ob die Gilde sich nun nach dem Mondkalender richtet, bleibt fraglich. Oberst Wilhelm Meyer sowie Adjutant Günter Vorberger erhielten jedenfalls eine Monduhr, Schatzmeister Siegbert Schmidt einen Sextant und Adjutant Andreas Tangemann einen Gezeitenkalender. Da kann eigentlich in Zukunft nicht mehr viel schiefgehen, wenn es das Signal zum Abmarsch gibt.

dr

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