Neubau der Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen ist bezugsfertig

Am Mittwoch kommen die ersten Schüler

Der Neubau der BBS: Außen modern und markant

Wildeshausen – Handwerker sind noch mit letzten Arbeiten beschäftigt, die Außenanlagen werden in den kommenden Wochen fertiggestellt – doch im Inneren präsentiert sich der Neubau der Berufsbildenden Schulen Wildeshausen (BBS) an der Deekenstraße hell, modern, funktional sowie einladend. Wann kommen die ersten Schüler? „Schon am Mittwoch“, berichtet Studiendirektor Axel Möhl bei einem ersten Rundgang. Er ist der Leiter der Abteilung 5 der BBS „Berufsorientierung und Bautechnik“. Künftig wird er hier nicht nur Schüler unterrichten, auch sein Büro findet sich in dem neuen Schulgebäude.

„Das ist eine sehr klare, sehr schlichte Architektur“, lobt Möhl den modernen Entwurf, „es hat durchaus Bauhaus-Ankläge“. In einem positiven Sinne sei es sehr funktional und gar nicht verspielt. Die Unterrichtsräume seien allesamt von Licht durchflutet. Rund 1 200 Quadratmeter Fläche umfasst das Gebäude, unter anderem acht Klassenzimmer finden darin Platz. Circa 2,5 Millionen Euro gibt der Landkreis dafür aus. Doch allein schon von der Lage sei das neue Gebäude ein Gewinn für die Abteilung, ergänzt der Lehrer. Denn hinter dem zweistöckigen Bau befinden sich die Praxisflächen der Abteilung. Die begrenzten Räume, mit denen seine Kollegen und er im gegenüberliegenden „Altbau“ der BBS zuvor zurechtkommen mussten, gehören nun der Vergangenheit an. Die marode Holzwerkstatt, die sich zuvor noch auf dem Gelände befand, war im Februar vergangenen Jahres vor dem Baubeginn abgerissen worden.

Innen: Helle und funktionale Klassenzimmer

Großes Lob hat Möhl für die Zusammenarbeit mit dem Schulträger, dem Landkreis Oldenburg, parat. Dieser habe die Lehrer rechtzeitig mit in die Planungen und Entscheidungen einbezogen. So gehe die freundliche, helle grüne Farbe, die sich in den Fluren und im Treppenhaus wiederfindet, auf einen Lehrerwunsch zurück, erläutert Möhl. Auch in pädagogischer Hinsicht sei der Landkreis stets auf das Kollegium zugekommen, auch in Details. „Teppichboden hebt die Wertigkeit des Klassenraumes“, nennt er ein Beispiel. „Die Schüler nehmen das durchaus wahr.“ Auch die Akustik sei dadurch eine bessere.

Axel Möhl freut sich auf das neue Lehrerzimmer.Fotos: fra

Im Erdgeschoss befindet sich zwischen zwei Klassenzimmern ein schmaler Raum, der durch Fenster auf beiden Seiten gut einsehbar ist. Dieser sei unter anderem für selbstständige Gruppenarbeit geeignet, aber auch, wenn in „Konfliktsituationen“ etwas Entspannung gefragt ist. Da die Schulsozialarbeit immer mehr Platz im Schulalltag einnehme, sei zudem der separate Gesprächsraum eine willkommene Neuerung, berichtet Möhl weiter. 

Die Flure sind freundlich mehrfarbig gestaltet.

Hier könnten Lehrer und insbesondere Eltern ungestört miteinander reden – ohne, dass sie sich dabei beobachtet fühlen müssen, wie noch zuvor im alten Lehrerzimmer. Selbiges ist hier natürlich ebenfalls vollkommen neu. Neben dem eigentlichen Sitzungsraum gibt es nun nebenan einen zweiten Bereich mit Computerarbeitsplätzen. Dieser kann von ihm und seinen 15 Kollegen in den Nachmittagsstunden genutzt werden. Eine echte Verbesserung, lobt er: „Das ist so, wie wir uns das immer gewünscht haben.“ Rund 150 Schüler besuchen die BBS in der Abteilung Bautechnik, von der Berufseinstiegsschule, über die Berufsfachschule sowie Maurer, Zimmerer und Bautechniker.  fra

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