Willi Lemke lobt heimische Unternehmer

„Mittelstand ist Kitt der Gesellschaft“

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Ingo Hermes verabschiedete Wolfgang Rixen (r.) mit einem Präsent aus dem Vorstand der Mittelstandsvereinigung.

Wildeshausen - Ehrengast Willi Lemke hatte im Rahmen seiner Rede am Freitagabend vor der Mittelstandsvereinigung Wildeshausen (MIT) wichtige Anliegen. „Wir dürfen die Kurzen nicht vernachlässigen“, betonte er und warb für gleiche Startchancen von Kindern in der deutschen Gesellschaft und überall auf der Welt.

„Inklusion muss sehr gut vorbereitet werden. Das braucht auch viel mehr Geld als das, was wir derzeit zahlen“, so Lemke. „Wenn wir nicht auf den Nachwuchs aufpassen, dann verlieren wir den wunderbaren Wohlstand, den wir derzeit haben.“

„Andere beneiden uns um unseren Mittelstand“

Der ehemalige Bildungs- und Innensenator von Bremen verdeutlichte aber auch, dass ein Mittelstand wie in Deutschland woanders nicht zu finden ist. „Darum beneiden uns andere“, sagte er. Eine funktionierende Unternehmenskultur sei der „Kitt der Gesellschaft“. Was Deutschland aufgebaut habe, sei sensationell. „Wir haben ein tolles Land und können glücklich sein, dass wir hier leben dürfen“, so Lemke.

Willi Lemke betonte die Wichtigkeit des Mittelstands.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung verabschiedete der MIT-Vorsitzende Ingo Hermes den langjährigen Kassenwart Hans-Jürgen Pooch. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind zudem Claus-Dieter Schmidt und Wolfgang Rixen. Stefan Iken verließ den engeren in Richtung erweiterten Vorstand. Zudem kandidierte Marcell Görke erstmalig. Somit besteht der Vorstand nun aus dem ersten Vorsitzenden Ingo Hermes, Petra Dekker (erste stellvertretende Vorsitzende), Helmut Rang (zweiter stellvertretender Vorsitzender), Kassenwart Stefan Schlierbach, Pressesprecher Torsten Koschnitzke, Manfred Wulf, Fritz-Dieter Nordmann, Volker Pickart, Michael Müller und Marcell Görke (erweiterter Vorstand).

Hermes ging auf die vergangenen 25 Jahre ein und stellte fest, dass man bewiesen habe, dass man unangenehm sein könne, aber auch, dass man gemeinsam etwas bewegen könne. In Wildeshausen sei es sinnvoll, politisch neutral – also ohne Anschluss an eine Partei – agieren zu können. „Das hat uns in den Jahren gut vorangebracht“, so der MIT-Vorsitzende.

dr

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